Das Sächsische Weichbildrecht mit Glosse
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Articulus XVIa
<Summarium> Wy man ding hegen sal zcu wichbilde.
<Textus>
[16 § 1] /B 58v Horet vnde vornemet, wie sich daz ding beghinnet zcu wichbilde rechte. Der schepphen sollen eilfe sien, vnde der schultheisze der czwelfte, wenne er sal dem burcgreuen daz erste orteil vinden; wenne1 der burcgreue mag keine echte ding gehaben ane sinen schultheiszin1.
[16 § 2] Horet2, welchz dazb erste orteil sy, daz der schultheisze deme belehenten voite vinden sal. Der voit sal vragin den schultheissen, ab is dingis czit sy. Wenne em daz gefunden w(er)t, zo vraget er, ab er sien dingc icht heigin moge. Zo vint man em zcu rechte, er moge wol, wenne er dy gewalt hot von dem gerichte. Zo vrage er vorbaz, waz er czu rechte vorbyten sulle. Zo vindit man em zcu rechte, er solle vorbyten obirbruch vnde vnlust, vnde alles vnrecht2. Daz syn die drie ersten orteil, die der schultheisse dem voite vinden sal. So vraget er eynen schepphen, ab er dem dinge icht zcu rechte vrede wircken solle, daz nymant den andern irre an siner clage zcu vnrechte. Obir disze sache sal er /B 59r frede wircken by dem rechte, alz recht ist, ab ymant den and(er)n irret mit ruffen, ad(ir) mit laffen, mit schelden, ader mit andir vnczucht, die em schedelich ist an syner clage. Tut er daz mit vnrechte, vnde obirczuget er en mit richtere vnde mit schepphen, er gewynnet em syne busze an, vnde dem richtere sien gewette. Geschit dazd ding vor dem voite, zo wettet er drie phunt; geschit is vor dem schultheiszin, zo wettit er em acht schillinge.
[16 § 3] Wo der man syne busze an gewynnet, do hat der richter syne gewette an. Doch3 zo gewynnete der richter ufte gewette, do doch nymant keine busze ane gewynnet; daz ist von manichirhande vnczucht, dy man vnder dinge tut, do man des richters mete irret3. Zo gebiete der richter eynem iczlichin, daz er clage obir den andern geczuchtiglichen mit vorsprechen, daz nymant sich vorsume.
[16 § 4] Jczlich4 man mag wol sien wort selber sprechin yn wichbilde rechte, der vnbesprochin ist an synem rechte, ab er sich schadens trosten wil, der /B 59v emf douon komen magg 4.
Glosa
Also ir vor gehorit habt, wy man deme thun sulle, ab zcu Meideburg orteils gebruch wurde, wo sie daz holen sullen, vnde gesprochen ist von dem phalcze, wy der gemacht wart vnde worumme.
[16 § 1] Nu wil er hie seczin von der wise des gerichtis, wie man ding hegin sal zcu wichbilde rechte, vnde spricht gar uornemlichh: Der schepphen sollen eilffe sien, vnde der schultheisze der czwelfte.
Nota. Ir sollit wissin: Daz ist darumme, daz zcu Meideburg des rechtis anfang ist zcu wichbilde rechte, vnde daz hochste recht dor zcu suchen ist. Vnde sien eilff schepphen; das bedewt die eilff iungere vnsers hern; alzo der czwelfte, daz waz Iudaz, der vorworffin wart. Do bleib Cristus, der ir vnde vnser houpt ist, der czwelfte. Do sich die Sachsen zcu dem heiligin cristen gloubin gabin, do gab mani en daz selbie warczeichin, daz yn irem gerichte sollen eilff schepphen sien, vnde der schultheisze ist der czwelfte. Vndej alzo der cristen gloube eyn corpus blibit, vnde ist alzo wiet, alzo dy heilige cristinheit ist, alzo ist ouch von uil glid(er)n gesaczt zcu hofe eyn geheget ding, daz eyn corpus ist. Wenne daz zcu sampne gesaczt ist von den eilff schepphen, dy do glidere sin des gehegeten dingis, vnde der schultheisze adir der richter ist eyn houpt. Alzo disz denne eyn corpus ist, vnde ab wol <eynemk> corpori ader <eyneml> lichenam eyn geled ader czwey ader mehr hyn geslagin werden, also eyn fusz ader eyne hant, dennoch blebe dis eyn corpus, dy wile daz houpt do were, vnde daz hercze vnuorseret. Wenne daz <herczem> weret sechz schepphen, mynner mogin ir nicht gesyn; vnde darumme ist ir zcu Meideburg eilffe, vnde yn and(er)n steten sechsse.
Wenne der schultheise dingin sal, so mag ir nicht mynner gesien wenne sobin, ad(ir) zcum mynsten sechsse. Jn and(er)n steten, do nurt sechsse /B 60r sien, vnde do man dingis gert, do muszin ir io vire sien, ad(ir) drie czum aller mynsten. Nota. Ouch zo ist is dorumme: Do die stete vzgesaczt wurden, do mochten sy ir so uil nicht gehabin, vnde musten dy helfte nemen vor durch nodt wille. Vnde so ist is gestanden von alder gewonheit; die ist nu komen yn eyn recht, ut xii di. <c.> diuturni mores5.
Nota. Nach dem mole daz der schepphen zcu Meideburg eilffe sollen sien, son vrage wir, wer sy bestetigin solle? Solucio. Do man Meideburg czum ersten vzsaczte, do waz zcu Schartaw eyn herczugthum, daz waz von keiser Otten zcum gotishuze gegebin; vnde wer bisschoff zcu Meydeburg wart, der entphing daz herczugthum von dem keiser Otten dem groszin; vnde der bisschoff waz Geiselher genand. So quamo daz herczugthum an daz gotishusz, vnde do beful der keiser dem bisschoue, daz er dy schepphen seczin solde, vnde belehenen mit dem schepphen ammechte. Wenne die schepphen woren des richis dinstmanne zcu dem mole, vnde ire gutere waren gelegin in dem herczugthume zcu Schartaw. Do lies sy der keiser fry, vnde vorleich en daz ammecht der schepphen; vnde darumme sien sy schepphinbare vry genand. So ist daz lehen des schepphin ammechtis an den bisschoff komen, vnde er hat den schepphen daz ammecht zcu lehn zcu gebin. Vnde daz mag er nichtp vorlien, er habe denne sien regal entphangen von dem koninge. Daz sal em der koning lyen mit dem ceptro, <ut> ss li. iii ar. liii der keiser liet allen geistlichin fursten ir lehen mit dem ceptro6. Vnde daz bedewt, das sy dy lehn von gnaden habin. Vnde der koning mag dem bisschoue daz regal nicht lien, er sy denne zcu Rome gecronet.
Nota. Disz7 ammecht stirbt nach lehensrechte uff sinen rechten <nehstenq lehnserbenq>. Vnde wenne eyn lehnerbe eyn son ist, vnde alle, die mannesnamen von vatir halben vffwert ader nedirwert habin, /B 60v stirbit denne eyn schepphe, vnde lest <eynenr> lehnerbin, daz ist der son, an den geuellit das schepphinammecht; hot er des sones nicht, er erbit den schepphinstul an den nehisten eldistin ebinbortigen swertmogen, <ut> ss li. iii ar. xxv der koning8 ver. dissin stul9.
Jr sollit wissin: Dissin en mag der bisschoff des lehens nicht wegern ane redeliche sache.
Nota. Dissin stul des schepphinammechtis weg(er)t der bischoff durch manichirhande sache willen. Primo. Zcum ersten durch vnebinbortigkeit willen, daz ist, ab er sinem vatere nicht ebinbortig were, <ut> ss li. ii ar. xxii vvl wergelt10 ver. hat ouch eyn man11. Czum and(er)n male, ab sy gebrechlichen weren, also blint, stum, ader and(er)n liplichen gebrechen hetten, <ut> ss li. i ar. iiii vff altuil vnde uff getwerg12. Czum dritten male: Were er ouch iar vnde tag in des richz achte gewest, <demes> daz lehn angestorbin ist, dem mag man abir kein lehn gelien, <ut> ss li. i ar. xxxviii die iar vnde tag13. Quarto: Allent rechtlosen luten, ut <suprau> e. ti.14 Quinto: Alle dy sich vorswigin <vndv> in iare vnde in tage iris lehens nicht synnen. Dissen allen mag der bisschoff des lehens weg(er)n, vnde sunderlichen an deme schepphin ammechte.
Nota. Ir sollet wissin: Wurden eyme schepenw naturliche gebrechin, alzx ab er blint, stum, towp, adir mit and(er)n sweren gebrechen beuile, man darff en darumme nicht abeseczin, sunder er blibit eyn schepphe, die wile er lebt. Wurde ouch eyner masilsuchtig, ader qweme er yn des babistis ban, so daz en die cristenheit myden muste, do mete vorlore her sien ammecht nicht, sundir er sal czu der schepphen camere nicht ghen, ut extra de supplenda negligencia prelatorum c. grande15. Weren sy abir nichty belehent, vnde weren sy beuallen mit den gebrechen, alz uor geschrebin ist, der bisschoff weg(er)t en lehns mit rechte, <ut> ss li. iii ar. xlviii lehn ane gerichte16 ver. lam /B 61r man noch masilsuchtig(er)17.
Nota. Die wile der schepphe lebit, der do belehent ist, so mag man keinen seczin an sine stat, noch belehenen ane redeliche sache, do eyn man sien lehn mit vorluͤst.
Nota. An der schepphen am<m>echt zcu Meydeborg ist sollich vorteil, daz keine schepphen sollen eigen sien, sunder sie sollen vry sien, ut ss li. i ar. iii Origenes18 ver. den virden19. Wenne sy mussen zcu dem herschilde geboren sien. Sy muszin anders lehens darben, ut feudorum c. ii phaffen, wip20. Das andere vorteil, daz sy der bisschoffe sein suchen, vnde greuen ding, <ut> ss li. <iz> ar. <iia'> eyn iczlich cristen man21 ver. friheit ist drierley22, et ver. dy schepphen23. Tercio. Daz dritte vorteil, daz sy daz ammecht uff nymande erbin, wen uff ire ebenbortige swertmagen, <ut> ss li. i ar. v nymt der son24, et ss li. iii ar. xxv der koning25 ver. dissin stul26. Quarto. Ouch mogen sy geczewg sien obir eynen ydirman von ires ammechtis wegin, <ut> ss li. i ar. vi wer daz <erbeb'> nympt27 ver. dy schult28. Jr geczewgkenisz sollen sy thun in gehegeter bang, <ut> ss li. i ar. vii wer icht borget29, <et> e. li. ar. viii wo man aber eigin gibt30. Quinto. Ouch durffin sy iren vngenossin zcu kampphe nicht antwerten, <ut> ss li. i ar. li js ist manich man31 ver. welch schepphinbare vrye32, et li. iii ar. xxxc' der koning33. Ouch darff keind' schepphinbarer vry sien hantgemal bewisen obir sinen vngenossin, ab er en czu kamphe <ansprechee'>, <ut> ss li. iii ar. xxviii kein schepphinbare vry man34. Ouch bedarff er nyndert vmme vngerichte antwerten, wen zcu rechter dingstat, <ut> ss li. i ar. lix allerhande clage35.
Jr sollit wissin: Daz vorteil habin die schepphen allen enden, ane kegin iren genoszin, <ut> ss li. <iif'> ar. xii wer dem and(er)n36 ver. schepphinbare vrie lute37, et li. iii ar.g' lxii wo man dinget38 ver. orteilh' 39.
Jr sollit wissin: Alles, daz <eni'> von dem ammechte geuellet, daz nemen syj' mit rechte, ut i q. ii <c.> clerici omnes40. Teten sy is aber in gyczikeit, ader durch ytel ere, das /B 61v sy ammecht vbeten, so teten sy sunde, ut i q. i <c.> cum omnes avaricia41.
Jr sollit wissin: Do keiser Otto das schepphinammecht zcu Meideburg mit des landes rate vnde wilkore machte, vnde sy mit dem ammechte belehente, do saczte er dy saczunge: Ab dy schepphen zcugingin zcu Meideburg, so daz ir <mynnerk'> weren wen drie, in der czit, also do eynl' bisschoff were, der sien regal von dem riche nicht entphangen hette, vnde ouch lichte keiner gecroneter keiser were, vff das daz vngerichte nicht vngericht blebe, so mag der stat rat mit volbort des bisschoffs schepphin kysen, vnde en recht seczen, nicht aber dy, an die daz ammecht gestorbin ist. Gebe abir der bisschoff sinen willen dorczu, daz man dy solle nemen, an dy daz ammecht gestorbin were, so solde is en vnschedelich sien an irem lehene. Vnderwunden sie sichz ane loube, sy vorloren ire lehen domete. Wenne der bisschoff sien regal von dem Romisschin koninge entphangen hat, so sal er die schepphen belehenen mit dem ammechte, die zcu dem stule <gebornm' syn, vnd anders keynem'>. Jst denne die czal der schepphen nicht vul, vnde ist do ymant angesaczt mit des bisschoffis wille, vnde ist er denne wirdig der eren vnde der wirdigkeit an vornu(n)ft, an wisheit vnde an gebort, so daz er des ammechtis wirdig sy, er sy in der stat besessin, ader sy eyn burger, ader eyn dinstman. Der bisschoff sal en vry laszin an des koningis stat, vnde belehenen mit dem vorgnanten ammechte. Disse saczunge wart darumme gesaczt, daz der stam der rechtin nicht vorworffin wurde.
Nota. Also denne dy schepphen bestetiget wurden, vnde belehent czu dem ammechte, so sollen sy dem riche hulde thun nach vryes mannes rechte, <ut> ss li. iii ar. xlviii lehn ane gerichte42. Wy sy hulde thun sollen, daz vint man in der glosen in dem achten articulo43. Vnde mit der <huldungen'> sweren sy zcu dem rechte.
Jr sollit wissin: Welcher /B 62r aller nuwelichst mit dem lehn belehent w(er)t, den machin sy zcu kemerer. Des kemerers geschefte ist, das er der andern warten mus; vnde der nymmet die orteilpheninge yn, vnde behelt dy; vnde waz den schepphen czu irer kamer nodt ist, daz nemen sy von dem gelde. Zcu allen quatuortempern teilen sy den schacz. Mit en nympt nymand teil, sunder der schriber.
Wen(ne) eyn orteil zcu Meideburg geholt w(er)t, doo' sal eyn iczlicher schepphe eynen schilling douon habin, vnde der schriber czwene; vnde iren ammechtmanne, der den schepphen dinet, ouch eynen schilling sollichir pheninge, alz do genge vnde gebe sien in dem gerichte.
Ouchp' sollet ir wissin: Die schepphen sien fry von der stat, vnde von allem dinste, vnde dorumme sien sie schepphinbare vrie genant.
Ouch sollit ir wissin: Schepphinbare vrie ist ouch gnant eyn iczlichir, der dorczu genug vrye ist, daz er schepphe werdin mag, ab do schepphin nodt wurde. Wenne schepphinbare vriheit ist die <geringsteq'> friheit, ut Institu. de libertinis § libertinorum autem status44, <et> ss li. iii ar. lxxii wo gebuwr45 ver. geczugen dy schepphen46.
Nota. Der schultis ist der czwelfte et cetera. Jr sollit wissin: Eyn schultheis ist eyn richter, do man obir den burcgreuen claget, ader obir den voit, zcu burglichir clage, recht zcu uornemen, alzo der phalczgraue von dem Ryne eyn richter ist obir den koning, vnde der burcgraue obir den marcgreuen, <ut> ss li. iii ar. xlvi die Duczschin sollen durch recht47 ver. wenne claget man obir den richter48.
Contra. Disz ist vnrecht. Wen daz recht spricht, das ob(ir) der fursten lip kein richter were, denne der koning, <ut> ss li. iii ar. xlix ober der fursten lip49. Vnde solde denne der schultheise orteiln obir den voit ader obir den burcgrauen, vnde der burggraue obir den marcgrauen, so were daz vnrecht.
Solucio. Jr sollit wissin, das daz nicht vnrecht ist. Vnde vndirscheide die clage, so mogit ir disz /B 62v vornemen: Clagin, die sien czwierley, alzo burglich vnde pynlich. Jn burglichir clage, also vmme schult, richtit der schultis obir den voit; daz ist solliche clage, die nicht pynlich wirt geuord(er)t. Douon spricht er hie vnde in dem S(achzen)s(pigel) in dem vorgenanten articulo50. Jst aber die sache pynlich, daz ist, ab sie pyn vord(er)t an libe ader an glidern, an hut ad(er) an hare, in sollichin sachin mag der schultis nicht gesien obir sinen obirrichter. Eyn vorhorer sal er abir sien der sachen, vnde sal die dem riche vorschribin; daz mus das orteil darobir geben, ut C. ubi senatores vel clarissimi sunt conveniendi l. quociens51, <et> in autt. ut clerici apud proprios conveniantur episcopos § si tantum colla. vi52.
Des sollet ir wissin, waz der schultis schriben sal. Er sal horen des clegirs clage, vnde sine bewisunge, vnde des antwerters wederrede, vnde ouch sine bewisunge; vnde douon sprechin die leges, <ut> C. ubi senatores vel clarissimi sunt conveniendi criminaliter vel civiliter l. quociens § i53, et ii54.
Nota55. Richterer' sien drierley. Also rechte richtere, die selbist iurisdiccionem habin vnde gerichte, alz fursten vnde frieherren. Die andern, die dy fursten belehenen vorbaz mit eynem gerichte in yrem lande. Die dritten richtere sien beuolen richter. Die ersten richter sien genant ordinarij, a<l>so fursten; die and(er)n, daz sien greuen; die dritten, das sien schultheisen, ut C. de officio omnium iudicum l. honorati56.
Nota. Noch sien andere richtere, die nach der ersten czal die and(er)n genant sien, vnde sien <arbitris'> genant, vnde daz sien gewillekorte richtere genant. Das ist zcu uornemen: Ab czwene mit einandir zcu schaffen hette<n>, vnde willekorten en selber eynen scheider, vnde hetten <dent'> vor einen richter. Vnde solliche richtere sien nicht zere gewonlich yn vnserm rechte. Darumme so wollin wir von sollichen richtern iczund nicht uil sagen, sundir wir wollen is sparen an sine rechte stat. Wenne sy werdin nurt zcu richtere gekorn zcu eyner geschicht; vnde wenne denne die sache entscheiden ist, /B 63r so ist ire gerichte vz. Jr orteil mag ir keiner gestraffin, ut ff. de officio omnium iudicum l. diem § stari57.
Nota. Die dritten heissen delegati; vnde die werden gesant von dem obirsten richtere, alz von dem babiste, ader von dem keisere, ader eynem fursten mit eyme briue; das <heyssenu'> wir eyne commissio; die mag eyn iczlich furste vnde richter wol geben obir burgliche sachen, so daz er eyme, deme er den briff sendit, macht vnde crafft gebe, die sache zcu vorhoren, die czwisschen den beiden wandernde ist, uff clage, uff antwert, vnde uff alle ire bewisunge, nach rede vnde nach widirrede, vnde diev' sache genczlich vnd<e> gar zcu entscheiden, mit gute adir mit rechte, do sich die teil an genugin laszin beidersit, alzo daz die scheidunge volle macht vnde craft habe, recht alz ab sy der beueler selbir getan hette. Vnde eyn sollich richter ist eyn beuolner richter genand. Also ich bitte vnsern heiligen vater, den babist, ader den keiser, ader eynen and(er)n fursten vmme eyne sache, die ich em vorlege, eyne berichtunge, vnde spreche dorczu: "Vnde bitte uwere genade, ab die sache alzo gewant ist, daz ir is nicht gewarten mogit, vmme eynen richter, der mir von uwerntwegen eynes volkomens rechtens helffe." Deme denne der herre schribit, den nenne<n> wir delegatum; vnde ist alzo uil zcu uornemen, alzo von dem stule der bebistlichin gewalt, ader von des riches, ader von des fursten gesanter. Vnde des beuolens richters orteil mag man straffen, ut iii q. v <c.> accusatores58, <et> ff. de iurisdiccione omnium iudicum l. qui59.
Jr sollet wissin: Vnde vmme solliche sache hebit daz recht an an dem nedirsten richtere, der eyn belehent richter ist, vnde ist genant eyn schultis; wenne is mag kein voit, daz ist der richter, der obir dissin ist, kein echte ding gehaben ane sinen schultheiszin; vnde is mag ouch keiner eyn schultheisse gesien, er sy denne vry /B 63v geboren von dem lande, <ut> ss li. iii ar. liii obir achtczen wochen60 ver. is mag kein schultheisze61, et e. li. ar. xlvi die Dewczschen62 ver. jn der et cetera63. Sint denne der voit kein echte ding gehaben mag ane sinen schultheiszin, das ist darumme, daz der schultheisze dem voite daz erste orteil vindin sal, <ut> ss li. i ar. lix allerhande clage vnde vngerichte64 ver. is mag kein richter by koningis banne65. Vnde der schultis ist genant prefectus, vnde bedut, daz er vor en allen, die gerichtis von em begeren, zcu richtere gemacht ist von deme, der eyn herre obir die stat ist, <ut> ff. de prefecto urbis l. i66.
[16 § 2] Horit, welch das orteil ist. Jr sollit wissin, wie der richter sien ding heigen sal. Uff dis geth eclichir masze eczwas sunderlichs, vnde eyne vndirscheit czwisschin vnserm rechte vnde <geistlichem rechte>. Nach geistlichem rechte sprechin die richtere die orteil selber. Jn vnserm rechte vraget is der richter eynen and(er)n, vnde der ist denne des richters ratgebe, ut Institu. de iure naturali gencium et civili § responsa prudencium67, <et> Institu. e. ti. § senatus consultus68. Wen er sal is eynen schepphen fragen; was der vint, daz w(er)t recht, wenne is von en beiden geuolbort w(er)t.
Ouch sollit ir wissin: Ist is eyn recht dingtag, der vsgeleget ist, alzo recht ist, vnde sich gesaczt hat mit den schepphen, nach demmale so vraget der voit den schultheissen, ader der schultheisze eynen schepphen, alzo daz eyn recht vzgeleit dingtag ist, ab is nu icht dingis czit ist, <ut> ss li. iii ar. xlv obir achtczin wochin69 ver. gerichtis et cetera70. Wen man sal nucht(er)n richten, vnde daz gerichte salw' ouch nucht(er)n geant werdin. Ist is abir ussin den rechten dingintagen, vnde were is note sache, so sal der richter aber eyne andere wise haben, vnde also sprechen: "Nach demmale daz man mir not claget, vrage ich uch, N., ab ich eynen dingtag hegen moge?" So teilt is der /B 64r schepphe. Ist is vmme eyne gabe, so daz man dingis mutit von dem richtere, so spreche der richter also: Nach demmal das man dingis geret, ader em not clagin wolle, ab er icht ding hegen moge? So vint em der schepphe: Er moge wol. Mit dissin sachen halde sich der richter nach der wise, alzo in dem richtstige geschrebin steit, der uff den Sachzinspigil gesaczt ist. Wenne denne daz ding geheget ist, vnde dem dinge frede geworcht w(er)tx', alzo recht ist, so clage eyn ydirman mit vorsprechen, ab er wolle, darumme daz er sich an sinem worte nicht vorsume, <ut> ss li. i ar. lix in fi.71 Wenne nu alle disse orteil, dy er hie rurt, gefunden werden, so ist do eyn geheget ding vnde eyn corpus.
Wen72 wo der richter mit orteiln richtit, jn der selbien stat vnde in der selbien stunde so siczt got in sinem gotlichin gerichte obir den richter vnde obir die schepphen. Vnde darumme sulde eyn iczlich richter in dem rathuse laszin molen daz gestrenge gerichte vnsers hern Ihesu Christi; vnde ist darumme, daz er gedencken sal an das gerichte, das das vnsers hern sy, vnde daz er ouch gedencke, daz er richter sal sien des volkes, das got irlost hat mit sinem tewren blute. Vnde darumme spricht Dauid: "Iuste iudicate, filii hominum"73, "Richtit recht, ir menschin kint". Wenne worumme mit welchem masze ir mest, daz ist, welchirley orteil ir obir dy lute gebit, die gote so suwer mit siner martir wurden sien, daz orteil sy recht adery' vnrecht, daz orteil gheit in den selbien stunden obir uch. Jst is gerecht, so habit ir vor uch, daz erz' Dauid spricht: "Lobit gote, ir richtere des ertriches74." Jst is vnrecht, so ghet obir uch das ewige gerichte vnsers hern zcu uwerem vortumpnis; wenne got sundirlichin gesprochen hat durch des propheten munt: "Daz gerichte ist myn75." Vnde darumme /B 64v sollit ir recht richten, ab ir vormiden wollit daz ewige orteil, ut C. de veteri iure enucliando l. deo auctore § non est dum omnium76.
Vnde wist eigintlichen, daz man von gotis wegin yn gerichte siczit, vnde darumme so labin die richtere got mit irem rechten gerichte; vnde darumme so sollen die richtere glich gewegin sien, alzo sy in dem gerichte siczen, <ut> ss li. iii ar. xxix vorsprechen sal der darbin77 ver. der richter sal glich78.
Sunderlich79 mehr so siczit man ouch gerichte durch der lute wille. Vnde denne der mensche gotis creature ist, dy geregireta'' sal werden von gotlichin sachen, vnde wer denne an der creature bricht, der missetut an dem scheppher, vnde darumme mus er wider thun gote, deme schepphere, vnde dem menschen eyne besserunge. Vnde darumme daz denne der richter an gotis stat siczit, darumme so gibt man dem richtere daz gewette, vnde deme, an weme gebrochen w(er)t, die busze, ut xxiii q. v <c.> qui malos percutit80. Ouch wer vnredelichin tut wider des richters gebot, dem teilt man vngehorsam, vnde deme mus er abelegen mit dem gewette, <ut> ss li. i ar. xxiii wer nicht volget81 ver. ydoch zo wettit man dem richtere82. Vnde daz gewette sal der richter nymande irlaszin, alz er is vorborit, von des rechtis geboth wegen, require constitucione nova ar. xix der selbie83. Vnde hie mit zo rurit der text des rechtis gebot, daz man erlich lebe, dem and(er)n nicht wehe thu, vnde eynem iczlichen daz syne gebe84. Wer daz nicht tete, der tete wider den and(er)n. Vnde darumme so spricht her hie: Weme icht werre; vnde spricht is ouch dorumme, daz nymant solle sines selbist richter sien.
[16 § 3] Nota. Mit vorsprechen et cetera. Jr sollit wissin, das vorsprechen zcu der gemeynen nucz gesaczt sien. Wenne85 eyn vorspreche ist anders nicht, wen der sine ader sines frundes begerunge kundiget deme richtere, ut ff. de postulando l. i /B 65r § iii86, et iii q. vi <c.> infames87.
Nota. Wer88 synloz ist, toup, adir eigin, ader nicht zcu iren iaren komen ist, der mag kein vorspreche gesien, <ut> ss li. ii ar. lxiii wer wilde tyr89 ver. is mag kein wip90, <et> ff. de postulando l. nemo91, <et> extra de hereticis c. credentes92.
Moniche93, phaffen vnde andere geistliche lute sollen nicht czu werltlichem gerichte vorsprechen sien, <ut> extra ne clerici vel monachi secularibus negociis se inmisceant per totum94.
Jn95 geistlichem gerichte mogin sie ouch nicht vorsprechen gesien, ane vor ire kirchin, vnde vor ire moghen, vnde vor arme lute, <ut> extra de postulando c. i96, ii97, et iii98, <et> xiiii q. v <c.> denique99, <et> iii q. vi <c.> infames100. Mit drawworten sal nymant des andern vorspreche sien, <ut> ff. de postulando l. i § hoc edicto101, et § <aitb''> pretor102.
Die103 ouch selbir beghinnen zcu antwerten, sollen ouch keinen vorsprechin haben, <ut> ss li. iii ar. xxix vorsprechin et cetera104. Rechtloze lute sollen ouch keinen vorsprechen haben, <ut> ss li. i ar. xlvii alle die vnelich geboren sien105.
An106 eynem vorsprechin ist sollichir nucz, daz is sien houptman vor dem ortil widirsprechen mag, ut C. de errore advocatorum l. errores107.
Der richter sal die vorsprechen gebin, vnde mit des richters wille mag man vorsprechen haben, vnde anders nicht, <ut> ss li. i ar. lx ane vorsprechen108 ver. der richter sal109.
Eyn110 vorspreche mag sich weren, eynes mannes wort zcu reden, ab er sien vynt were, ader ab ghener des vorsprechen mag were, wider den er tedingen solde, <ut> C. de penis l. iuniorum111. Anders mag er sich nicht weren, ab man is em gebieten mag. Vnde daz ist zcu uornemen, ab er in dem gerichte gesessin ist, <ut> ss li. ii ar. lxiii wer wilde112 ver. iczlich man113.
Wenne114 der vorspreche ist des <rechtesc''> ritter. Wenne also dy rittere das land beschirmen mit dem swerte, ut in autt. ut omnes obediant iudicibus provinciarum § i colla. v115. Wenne der eyne ist eyn ritter des strites, der andere ist eyn ritter des fredes, ut Institu. in pro/B 65vhemio <imperatoriamd''> maiestatem116, <et> C. de advocatis diversorum iudiciorum l. advocato117.
Bitten ouch czwene glich vmme eynen vorsprechen, is liet an dem richtere, weme er en geben wil, <ut> ss li. i ar. lx ane vorsprechen118 ver. bitten czwene119. Disz ist von den vorsprechin gesprochene''.
a rubriziertes et cetera folgt B.b folgendes orteil unterpunktet B.c davor d durchgestrichen B.d folgendes nicht unterpunktet B.e überflüssiger Kürzungsstrich über dem -y- B.f davor noch einmal der B.g et cetera folgt B.h davor vn- unterpunktet B.i davor man unterpunktet B.j folgendes alzo vnde unterpunktet B.k so L fol. 35va; eyn B.l so L fol. 35va; eynen B.m so L fol. 35va; fehlt B.n rubriziertes Questio, wer dy schepphin bestitigin sal am Rand B.o folgendes daz qwam unterpunktet B.p folgendes zcu unterpunktet B.q–q so L fol. 35vb; lehn nehisten erbin B.r eynem B.s so L fol. 36ra; daz B.t davor allen die sich unterpunktet B.u so L fol. 36ra; s (ohne Abkürzung für -upra) B.v so L fol. 36ra; fehlt B.w mit Einfügungszeichen über der Zeile B.x folgendes als unterpunktet B.y doppelt B.z so L fol. 36rb; fehlt B.a' so L fol. 36rb; i B.b' so L fol. 36rb; erbit B.c' über der Zeile wiederholt B.d' überflüssige Abkürzung für -er folgt B.e' so L fol. 36va; angriffe B.f' so L fol. 36va; iii B.g' folgendes xii wer dem and(er)n unterpunktet B.h' et cetera folgt B.i' so L fol. 36va; em B.j' folgendes mit sy unterpunktet B.k' so L fol. 36va; nymmer B.l' do eyn folgt B.m'–m' so L fol. 36vb; gehoren sien vndere keine B.n' huldumge B.o' davor daz B.p' rubriziertes Schepphinbare vrye am Rand B.q' so L fol. 37ra; genugiste B.r' rubriziertes Richtere sien drierley am Rand B.s' so L fol. 37rb; arbitrii B.t' so L fol. 37rb; fehlt B.u' so L fol. 37va; heissim B.v' mit Einfügungszeichen rubriziert am Rand B.w' davor sal durchgestrichen B.x' davor ist durchgestrichen B.y' davor ader vnrecht unterpunktet B.z' davor angefangener Buchstabe durchgestrichen B.a'' davor gerig unterpunktet B.b'' so L fol. 38va; dat B.c'' so L fol. 38vb; richters B.d'' so L fol. 38vb; imparatoriam B.e'' et cetera folgt B.
1–1Vgl. Ssp.-Landrecht I 59 § 2 erster Satz.
2–2Vgl. Ssp.-Landrecht I 59 § 2 zweiter Satz.
3–3Vgl. Ssp.-Landrecht I 53 § 1 letzter Satz.
4–4Vgl. Ssp.-Landrecht I 60 § 1.
5D. 12 c. 6.
6Richtig: Ssp.-Landrecht III 60 § 1.
7Zum Absatz vgl. Weichbildrecht 33 § 4 mit Glosse.
8Richtig: Ssp.-Landrecht III 26 § 1.
9Richtig: Ssp.-Landrecht III 26 § 3.
10Richtig: Ssp.-Landrecht II 20 § 2.
11Richtig: Ssp.-Landrecht II 21 § 4.
12Ssp.-Landrecht I 4.
13Ssp.-Landrecht I 38 § 2.
14Ssp.-Landrecht I 38 § 1.
15Richtig: VI 1, 8 c. 2 (c. grandi).
16Richtig: Ssp.-Landrecht III 54 § 1.
17Richtig: Ssp.-Landrecht III 54 § 3.
18Ssp.-Landrecht I 3 § 1.
19Ssp.-Landrecht I 3 § 2 zweiter Satz Mitte.
20Ssp.-Lehnrecht 2 § 1.
21Ssp.-Landrecht I 2 § 1.
22Ssp.-Landrecht I 2 § 1 zweiter Satz.
23Ssp.-Landrecht I 2 § 2 erster Satz Mitte.
24Ssp.-Landrecht I 5 § 1.
25Richtig: Ssp.-Landrecht III 26 § 1.
26Richtig: Ssp.-Landrecht III 26 § 3.
27Ssp.-Landrecht I 6 § 2.
28Ssp.-Landrecht I 6 § 2 zweiter Satz Mitte.
29Ssp.-Landrecht I 7.
30Ssp.-Landrecht I 8 § 1.
31Ssp.-Landrecht I 51 § 1.
32Ssp.-Landrecht I 51 § 4.
33Richtig: Ssp.-Landrecht III 26 § 1.
34Richtig: Ssp.-Landrecht III 29 § 1.
35Ssp.-Landrecht I 59 § 1.
36Richtig: Ssp.-Landrecht II 11 § 3.
37Ssp.-Landrecht II 12 § 2.
38Richtig: Ssp.-Landrecht III 69 § 1.
39Richtig: Ssp.-Landrecht III 69 § 2.
40C. 1 q. 2 c. 10.
41C. 1 q. 1 c. 20 (richtig: c. cum omnis avaritia).
42Richtig: Ssp.-Landrecht III 54 § 1.
43Glosse zu Weichbildrecht 8 § 1.
44Inst. 1, 5, 3.
45Richtig: Ssp.-Landrecht III 79 § 1.
46Richtig: Ssp.-Landrecht III 81 § 1.
47Richtig: Ssp.-Landrecht III 52 § 1.
48Richtig: Ssp.-Landrecht III 52 § 3 Mitte.
49Richtig: Ssp.-Landrecht III 55 § 1.
50Ssp.-Landrecht III 55 § 1.
51Cod. 3, 24, 3.
52Nov. 83 pr. 2 (richtig: § si tamen).
53Cod. 3, 24, 3, 1.
54Cod. 3, 24, 3, 2.
55Zu den folgenden drei Absätzen vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 54 (I 55 § 1) (BG S. 399 Z. 14 – S. 400 Z. 14).
56Cod. 1, 45, 1.
57Dig. 4, 8, 27, 2.
58C. 3 q. 5 c. 2.
59Dig. 2, 1, 10.
60Richtig: Ssp.-Landrecht III 61 § 1.
61Richtig: Ssp.-Landrecht III 61 § 2.
62Richtig: Ssp.-Landrecht III 52 § 1.
63Richtig: Ssp.-Landrecht III 52 § 3.
64Ssp.-Landrecht I 59 § 1.
65Ssp.-Landrecht I 59 § 2.
66Dig. 1, 12, 1.
67Inst. 1, 2, 8.
68Inst. 1, 2, 5 (richtig: § senatus consultum).
69Richtig: Ssp.-Landrecht III 61 § 1.
70Richtig: Ssp.-Landrecht III 61 § 4.
71Ssp.-Landrecht I 59 § 2 letzter Satz.
72Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 52 (I 53 § 1) (BG S. 379 Z. 9 – S. 380 Z. 7) sowie Glosse zu Ssp.-Lehnrecht 51 (LG S. 664 Z. 1–10).
73Ps. 57, 2.
74Sinngemäß: Ps. 2, 10–12; Sap. 1, 1; Ezech. 44, 24.
75Sinngemäß: Ioh. 5, 30.
76Cod. 1, 17, 1. – Einen § non est dum omnium gibt es in diesem Titel nicht.
77Richtig: Ssp.-Landrecht III 30 § 1.
78Richtig: Ssp.-Landrecht III 30 § 2.
79Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 52 (I 53 § 1) (BG S. 380 Z. 8 – S. 381 Z. 2) sowie Glosse zu Ssp.-Lehnrecht 51 (LG S. 664 Z. 11 – S. 665 Z. 3).
80C. 23 q. 5 c. 29.
81Richtig: Ssp.-Landrecht I 53 § 1.
82Richtig: Ssp.-Landrecht I 53 § 1 letzter Satz.
83MGH Const. II Nr. 196 § 19; versio Germanica: MGH Const. II Nr. 196a § 19. – Nova constitutio: MGH Const. IV, 1 Nr. 33 § 5.
84Vgl. Inst. 1, 1, 3; Dig. 1, 1, 10, 1.
85Zu diesem Satz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 59 (I 60 § 1) (BG S. 422 Z. 3–6).
86Richtig: Dig. 3, 1, 1, 2.
87Richtig: C. 3 q. 7 c. 2 § 1 (= Dig. 3, 1, 1, 2).
88Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 59 (I 60 § 1) (BG S. 422 Z. 7–12).
89Richtig: Ssp.-Landrecht II 62 § 3.
90Ssp.-Landrecht II 63 § 1.
91Im Titel Dig. 3, 1 ist keine l. nemo vorhanden; inhaltlich passte Dig. 3, 1, 1, 3 (l. hunc titulum § initium). – Richtig: Cod. 2, 6, 8.
92X 5, 7 c. 13 § 5 (richtig: c. excommunicamus § credentes).
93Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 59 (I 60 § 1) (BG S. 423 Z. 1–4).
94X 3, 50.
95Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 59 (I 60 § 1) (BG S. 423 Z. 5–10).
96X 1, 37 c. 1.
97X 1, 37 c. 2.
98X 1, 37 c. 3.
99C. 14 q. 5 c. 10.
100Richtig: C. 3 q. 7 c. 1 (c. infamis).
101Dig. 3, 1, 1, 8 zweiter Satz.
102Dig. 3, 1, 1, 4 oder 3, 1, 1, 8.
103Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 59 (I 60 § 1) (BG S. 425 Z. 1–3).
104Richtig: Ssp.-Landrecht III 30 § 1.
105Richtig: Ssp.-Landrecht I 48 § 1.
106Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 59 (I 60 § 1) (BG S. 425 Z. 8–10).
107Cod. 2, 9, 2.
108Ssp.-Landrecht I 60 § 1.
109Ssp.-Landrecht I 60 § 2.
110Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 59 (I 60 § 1) (BG S. 426 Z. 1–6).
111Richtig: Dig. 48, 19, 9, 1 (l. moris § i), wie in BG?
112Richtig: Ssp.-Landrecht II 62 § 3.
113Ssp.-Landrecht II 63 § 2.
114Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 59 (I 60 § 2) (BG S. 429 Z. 15 – S. 430 Z. 6).
115Richtig: Nov. 69 pr.
116Inst., constitutio "Imperatoriam" pr.
117Cod. 2, 7, 14 (richtig: l. advocati).
118Ssp.-Landrecht I 60 § 1.
119Richtig: Ssp.-Landrecht I 61 § 2.