Das Sächsische Weichbildrecht mit Glosse
‹‹Artikel 46››
Articulus XLVIa
<Summarium> Von dem schultheiseb.
<Textus>
[46 § 1] Der schultis, der hat drie voitding yn dem iare: Eyns an dem czwelften tage <nachc wynnachtenc>; daz andere an dem dinstage, alz dy ostirmitwoche vz geht; daz dritte, alz die phingistwoche vz gheit. Nach dissin dingen legit er ymmer sien ding vz obir virczin nacht.
[46 § 2] Komet diszer dingtage eyner an eynem viertage, ader yn eynem bundend tage, er mag wol obir eynen tag ader obir czwene syn ding vzlegin.
[46 § 3] Des schultheisen ding mag dem manne nymant gekundigen, wenne der schultis selber ader der vronebote; keiner syner knechte.
[46 § 4] Ist der schultis dorheime nicht, vnde geschit eyn vngerichte, die burgere kysen eynen richter an des schultheisen stat vmme eyne hant/B 146vhaftige tad.
[46 § 5] Der schultis sal belehent sien, vnde das sal sien recht lehn wesen; er sal den ban haben des lantherren.
Glosae
Also gesprochen ist von manichirhande vorderunge. Nu wil er hie setczin, von weme dy vorderunge von rechte geschee, vnde vor weme sy behore. Vnde spricht zcum ersten male von dem hochsten richtere zcu Meideborg, vnde wil vns hie mete bewisen von dem vnderscheit der richter. Wenne der ordinarius, das ist der burcgraue, ist vnde heist der hochste; das and(ir) ist der belehente richter, vnde ist der schultis genant; der dritte, der wirt von der geschicht. Vnde von ir iczlichem spricht hie das recht, vnde von sinem gewette, vnde von iczlichz richters dingtagen. Vnde darumme so sien disse drie articuli beslossin mit eyner glosen.
[44 § 1] Vnde spricht: Jr hochster richter zcu Meideborg hot drie voitdinge in dem iare: Eyns an sente Agathen tage. Nota. Disse voitdinge sien vffkomen von den Romern. Wenne dy hatten gesatczt, das ir obirster richter das gerichte siczen muste; vnde ist darumme das voitding genant. Vnde das selbie ding sal der burcgraue siczen, vnde do sal der bisschoff von Meideborg kegenwertig sien. Vnde disser burcgraue mag keine burcgliche sache richten, ane vmbe erbin vnde eigen, vnde alle pynliche clage, <ut> Institu. de officio iudicis § ideoque1, vnde vmme reyne, vnde vmme greniczen, e. ti. § si finium regendorum2.
Nota. Komen disse dingtage et cetera, <ut> ss li. ii ar. x in gebunden tagen3 ver. nicht mus4.
Jr sollet wissin: Die gebunden tagen, die das recht gibit, dy sien eyn teil erbe. Dis sien heilige tage, yn den zo mag man nicht dingen, ut xv q. iiii <c.> placita secularia5, <et> C. de feriis l. dies6. Domit zo vorlust er sinen dingtag.
Queme abir der schultheisze nicht zcu dinge, er muste /B 147r dem burcgrauen wetten. Wenne worumme js mag kein burcgraue ader eyn recht richter voitding haben ane synen schultheissen, <ut> ss li. i ar. lixf allerhande clage7 ver. is mag8, et ss li. iii ar. xlvi die Deuczschen sollen9 ver. durch das daz10, <et> C. de officio proconsulis l. i11. So mus der schultis dem bur<c>grauen wetten, is beneme em denne echte not, <ut> ss li. ii ar. vii12.
Vnde13 disse sachen sien, die eyme echte nod benemen. Primo: Gefenckenisz, <ut> <ff.g> de captivis et post limin<i>um reversis l. bona14. <Secundoh.> Die andere sache ist suche, <ut> C. quando maiores in integrum restituuntur per totum15, vnde sunderlichei suche, do er ane nicht gewand(er)n mag, <ut> ff. si quis caucionibus l. ii16. <Tercioj.> Die dritte sache ist gotis dinst vsz dem lande. Wil er, das em das hulfflich sy, so sal er mit der ladunge nicht begriffen werden, ut ff. ex quibus causis manum<i>tterek licet l. i in fi.17 <Quartol.> Die virde sache ist herren dinst, <ut> C. de re militari l. si <quidm>18, et l. ignorare19.
Jr20 sollet wissin, das alle redeliche sachen eynen so entschuldigen mogen. Wenne worumme alle redeliche sachen sint in dissin viren begriffen. Alzo were eyner ghensit der Elben, vnde solde zcu dinge gestehn, vnde were keyne vhere gewest noch kein <kahnn>, ader der wynt were so gros gewest, das er nicht geturft hette sich lassen obirfuren, ader andir vngewittere; ader ab mir myn phert genomen wurde, alz ich zcu dinge riten solde, vnde ich von krangheit mynes libis dar nicht komen mochte; vnde wenne ich wol thu, adir vmme myne getruwe narrunge ussen blebe, so byn ich in gotis dinste. Die sachen mag man alle rechen zcu echter not, <ut> C. de veteri <iureo> enucliando l. deo auctore21, et l. in bello22, et l. omne § contumacia23, <et> in autt. ut neque miles neque federatus § i colla. viii24.
Disse25 not aber sal er bewisen, alz <erp> erst komt, ader sal in dissir czit des dinges sinen boten senden zcu gerichte, der disse not kundiget, das sien herre, ader sien brudir, ader sien vater, adir von wes wegen er is tut, /B 147v vnde dy not kundigen, vnde weren das uff den heiligen, ab is der wedirsache begert von em. Wil abir der wedirsache des nicht thun, so mag der sachwalde, der sinen boten dar sante, die not selbir bewisen. Das muste er ouch thun. Weig(er)t er is, er wurde vellig, <ut> ff. de re iudicata l. contumacia26.
Hette27 ouch eyner burgen gesaczt zcu gestene, vnde em das echte not beneme, das er nicht gestunde, dy not sal sien burge bewisen uff den heiligen, vnde dy sache benennen, <ut> ss li. iii ar. ix wer zo eynes28, <et> jn autt. de fideiussoribus mandatoribus et solucionibus § i colla. i29.
[44 § 3] Nota. Ist abir, daz der burcgraue et cetera. Sint das gesprochen ist von dem burcgrauen vnde von dem schultheiszin, die so rechte richtere genant sien. Nu wil er seczenq von dem nedirsten richtere; vnde der w(ir)t von geschicht vmme eyn vngerichte in hanthaftiger tat. Vnde dis komit zo zcu: Ab eyn dip, ader eyn rouber, ader eyn notczager, ader wie eyner an eyme vngerichte begriffen wurde in hanthaftiger tat, vnde der burcgraue noch der schultis nicht in sinem gerichte noch ynheimisch weren, zo mogin die burgere zcu der sachen eynen richter kisen, ut ff. de iurisdiccione omnium iudicum l. qui accusare30, <et> ss li. i ar. lv alle werltliche gerichte31, et li. ii ar. lvi32. Wurde abir der geuangene in hanthaftiger tat nicht obirwunden in dem selbien tage vnde yn der nacht, sint hat der gogreue keine macht, obir en zcu richten; zo sal der belehente richter selber richten, <ut> ss li. <ir> ar. lvii wirt eyn dip33.
[45 § 1] Nota. Des burcgrauen gewette sien drie phunt. Das weren sechzcig schillinge sollichir pheninge, alzo ghenge vnde gebe sein, das ist, do man bir vnde brot vmbe koufft. Vnde des schultheissen gewette sien acht schillinge sollichir pheninge, alzo vor, <ut> ss li. iii ar. lxiiii gebuet34 ver. dem schultheiszin35, <et> C. de modo mulctarum /B 148r l. iudici36. Ghen ouch hellere in dem gerichte, do das gewette gewonnen w(er)t, deme schultheisze gebort nicht mehr, wen(ne) acht schillinge heller, sie sien geringer ader swerer. Wenne des landis herre hot gerichte vnde moncze in synem lande, vnde darumme mussin sich die richtere genugen laszin an iris herren moncze; is sien hellere ader pheninge, so behort doch deme richtere keine grossere gewette zcu synem voitdinge, zo er dinget vnder koningis banne, wen(ne) sechzcig schillinge. Jst, das der schilling eynes grosschen wert ist, zo macht is eyn schog. Gyngen abir yn eynem gerichte drierley adir vierley pheninge, die des landis herre slan lisse vnder synem czeichen, alzo zcu Lubegk, do ghen wisse Lubissche pheninge, der nymmt man drie vor eynen Behemischen grosschin; so sint dar andere pheninge, der gibt man czwelffe; so ist do noch eyne geringere <muͤntczes>, dy habin der Holczin recht vnde ir gewette, das teile<n> wir nicht. Wir teilen einen gemeinen gewonelichen phening, do man gemeniglichen byr vnde brot mag vmme kouffen. Vnde mit sollichem gelde gibt man ouch busze vnde wergelt, <ut> ss li. iii ar. xliiii nu vornemet37.
[45 § 2] Nota. Des burcgrauen gewette vnde wergelt, daz gewonnen w(ir)t in gerichte et cetera, <ut> ss li. iit ar. v ibi swer eigins alzo uil hat38 ver. gewette obir vi wochen39.
Jr sollet wissin: W(er)t die busze vor dem gewette gewonnen, zo vord(er)t man die busze ehr. Vorswiget abir der man die busze, vnde der richter sien gewette vord(er)t, man teilet is em zcu nach rechte.
Nota. Vnde wergelt et cetera. Jr sollet wissinu, das man dem richtere kein wergheltv noch busze zcuspricht, sundir drie hochste gewette, die sien geslagen uff eyn halb wergelt, <ut> ss li. ii ar. xli wo der richter40 ver. keiner hocher schult41, <et> C. de modo mulctarum que a iudicibus infliguntur l. eos qui semel42.
[45 § 3] Nota. Nochw dem burcgrauen, nach dem /B 148v schultheissin et cetera. Alleine das die schepphen zcu dem gemeinen nucze gesaczt sien, vnde das sie wol deme rechte gesworen habin, darumme zo sien sy dem richtere nicht phlichtig, ding zcu hegene, wenne er wil, sunder in hanthaftiger tat. Vnde disz ist gesaczt durch sunderlicher sache willen. Wenne solde daz sien, so machten die richtere daz <volgkx> offter wettehaftig, wenne sy von rechte solden; vnde das sal nicht sien von rechtis wegen, <ut> C. de modo mulctarum que a iudicibus infliguntur l. eos qui semel43. Vnde dorumme so nennet er hie gar eigintlichin die dingtage, <ut> ss li. iii ar. liiiiy obir achczin wochin44. Zcu sollichem dinge mussin die schepphen von rechte komen, vnde zcu allen virczin tagin zcu des schultissin dinge.
[45 § 4] Jst <isz> abir vmme schult, so mag der burcgraue adir der schultis alle tage richten, dorumme das man mit orteiln nicht dinget. Wenne worumme bekennet der schuldiger der schult, der richter mag em gebieten, by sonnenschin ader by <einera'> nacht zcu beczalen, so verre ab der vorderer eyn gast ist, vnde das bewist, das er das gerichte yn eyner tageczit nicht irlangen kan. Das mus abir der gast bewisen mit zcwen vyngern uff den heiligen, das er eyn wildir gast sy, ut ff. de officio pretor. urbis l. prima45.
[46 § 1] Nota. Der schultis hat drie voitdingb'. Das ist zcu uornemen, alzo vor gesprochin ist; vnde seczit sunderlich zcu der gemeinen nucz, das man alle virczin tage ding habin sal. Vnde do sollen dy schepphen vnde der vronebote gheinwertig sien.
[46 § 3] Darumme mag des schultheissen ding nymant kundigen, wenne der schultis selber ader der vronebote.
Jr sollet wissin: Wer den and(er)n in vnserm statrechte zcu dinge laden wolle, der mus zcu dem richtere ghen, vnde mus en bitten, das er ghen wolle von rechtis wegen, vnde wolle N. zcu dem dinge laden, ader lyen em den vroneboten. Zo spricht der /B 149r richter: "Worumme wiltu en laden?" So spricht ghenner: "Vmme schult." Spricht der richter: "Wiltu is vord(er)n?" So spricht ghenner: "Gibt er mir das myne nicht, vnde wil sich mit mir nicht vorrichten, so mus ichz vord(er)n mit dem rechten." So schribit der richter den cleger vnde den antwerter; so ist er der vorderunge phlichtig. Berichten sy sich indes, so sal er komen vor gerichte, vnde sal dem richtere dancken vmme sien gerichte, vnde sal sprechen, das sich ghenner mit em vorricht hat, das em genuge. So spricht der richter: "Genuget dir, zo genuget ouch mir." Kommet abir eyner, is sy cleger ader antwerter, er macht sinen wedersachen busfellig, <ut> ss li. i ar. liii wer nicht volget46. Gestehn sy abir beyde nicht, vnde vordert sy der richter mitc' orteiln vnde mit gerichte, man teilet sy wettehaftig, alle dy dingphlichtig sien, vnd do nicht sien, <ut> ss li. <iiid' ar.e'> liiii obir achtczen wochen47 ver. gerichtis sollen warten alle die, dy dingphlichtig sien48. Wenne worumme do er ghenen zcu dinge lud, do wurden sy beide dingphlichtig. Were er abir in des richters register nicht komen, ader hette er keine vorderunge nicht gelabit, wider dem schultheiszen noch dem vroneboten, vnde qwemen sy nicht vor, der richter hat kein wandil von cleger noch von antwerter, ab dy sache burglichen ist. Jst abir dy sache pynlich, vnde vorlutbart mit gerufte, zo mus er dem richtere die clage volfuren, <ut> ss li. i ar. lxi vmme blosz gerufte49, <et> ss li. i ar. lxi wo der man50 ver. schriet er das gerufte51.
Jr sollet wissen: Wo eyner den and(er)n zcu dinge lude, ane vmme beleite sachen, alzo vmme blutrunst, swulst, ader wunden, vnde geczogene swert uff andere lute, vnde darczu solliche sachen, die man yn deme dinge rugen mus, do wettit man dem richtere vmme, <ut> ss li. i ar. ii eyn iczlich /B 149v cristen man52 ver. do vnde yn iczlichem eynem voitdinge53. Weren abir dy sachen nicht beleyt, noch ouch vor gerichte begunst, do mag der richter keinen zcu twingen, <ut> ss li. i ar. lxii man sal nymande twingen zcu siner clage54. Hette nu eyner den and(er)n zcu dinge geladen vmme burgliche sache, alz vmme schult ader vmme gelobde, vnde liesse eyner den and(er)n los, ader berichten sy sich, adir liszin sy ire sache zcu luten, der richter hette kein gewette doran. Wenne worumme vorderte er gewette an deme clegere, dorumme daz er en zcu dinge hette geladen, so twunge der richter eynen, das er clagen muste. So richte der richter nicht durch got, sunder durch gewettis willen; so mochte er den namen nicht gehaben sines ammechtis; wenne er were eyn gyrier, vnde gyczikeit ist eyne muter der houptsunden, <ut> jn autt. ut iudices sine <quoquof'> suffragio fiant § cogitacio colla. ii55. Vnde dis ist darumme, das deme richtere nicht geborit das, dar keine clage gescheen ist. Wenne wo kein cleger ist, do sal ouch kein richter sin, <ut> C. ut nemo invitus agere aut accusare cogetur l. invitus56. Hette nw disser willen zcu clagen, vnde hette ghenem zcu dinge geladen, geschit em eyne genuge, worumme wolde er nu clagen?; ut C. de muneribus et oneribus l. rescripto57.
Jr sollet wissin, zcu welchir clage man sy twingen mag, vnde do der cleger nicht von lassin mag ane des richters wille. Primo. Eczliche clage ist dem clegere alleine schedelich, der nicht begunst ist vor gerichte; do sal man nicht zcu twingen, ut C. de muneribus et oneribus l. rescripto58. Secundo. Eczliche brenget pyn, vnde doch ist dy sache nymande schedelich, wenne <jmg'> alleine; als ab eyner geslagen were, vnde hette er der clagen begunst, er mag douon /B 150r nicht lassin ane des richters loube, ut C. de accionibus et inscripcionibus l. ea quidem59. Tercio. Eczliche sache ist so gewant, ab man nicht richte, das sy der gemeinen schedelich wereh'. So darff der richter nicht alleine zcu der clage twingen, sunder er sal vnbeclaget richten, ab dy sache offinbar sy, vnde volkomen moge, also vnnaturliche vnkeuscheit, ut in autt. de mandatis principum § neque colla. iii60.
Jr sollet wissin: Welchirley clage begunste eyn man ghein dem richtere ad(er) kegen dem vroneboten, vnde hat er sich zcu der vorderunge vorphlicht, vnde bericht er sich ane des richters loube, er ist dem richtere sien gewette phlichtig, <ut> ss li. <ii'> ar. liii wer nicht volget61 ver. ydoch so wettit62. Vnde dis ist zcu uornemen, ab er von dem schultheisen der ladunge gemutit hette von gerichtis halben, vnde dis der schultis ader der vronebotej' von des schultis wegen getan hette, ut in autt. ut litigantes iurent § omnem colla. viii63. Vff dys so halden sich die von Lubig. Wenne eyner eyme zcu dinge leth, so mus er dem richtere ader dem vroneboten gelabink' by der buszin zcu uord(er)n.
Nota. Ist die clage mit dem geschrey berurt, vnde der denne swert do geczogen hat, die swert sien des richters, ab er sy vordirt, <ut> ss li. i ar. lxii man sal nymande64 ver. wer sien swert65, <et> ff. ad legem Corneliam de siccariis l. divus Adrianus66.
Jr sollet wissin: Hetten burgere yn eyner stat eyne willekor mit des richters wille vnde allen iren burg(er)n, vnde ioch gemeniglichen zcu der stat nucze vnde gemache, vnde gebiete nach des richz vswisunge, das kein man swert tragen solde ader messire, nurt nach der stat masze; nympt der richter adir der /B 150v bote ymande die vorbotene were, man sal dy were der stat antwerten mit dem phande, das man deme nymt vmme das, das er der stat kore gebrochen hat. Do hat der richter den dritten phening an. Wurde aber eyn slan in der stat, vnde qweme der richter nicht darczu, vnde welde ouch nicht dorczu komen, noch stewern, qwemen der stat dyner vnde stewerten das, das wapen, das sy do irkrigen, das sollen sy dem rate antwerten; vnde dy swert behoren deme richtere, ader dy messere. Vnde wer widir dy stat kore gebrochen hat, w(ir)t er zcu dem burgirdinge geloden, er mus darumme antwerten. Bekennet er is, er mus der stat kore bess(er)n; hat der nicht abeczulegen, dy stat mag en darumme halden, adir dy stat eczliche zcit vorbieten. An anders keinen dingen mag der richter keins gehaben, is were denne, das er mete phenden ghinge; zo hette er phantrecht, vnde anders nicht.
a rubriziertes et cetera folgt B.b rubriziertes et cetera folgt B.c–c so L fol. 83ra; fehlt B.d davor viertage unterpunktet B.e rubriziertes et cetera folgt B.f über durchgestrichenem lx B.g so L fol. 83va; fehlt B.h so L fol. 83va; Secunda B.i ursprünglich stand sunderlichen, -n unter- und überpunktet B.j so L fol. 83va; Tercia B.k erstes -t- über der Zeile B.l so L fol. 83va; Quarta B.m so L fol. 83va; quot B.n so L fol. 83va; ban B.o iur(is) (= falsche Abbreviatur) B.p so L fol. 83vb; fehlt B.q -cz- doppelt B.r so L fol. 84ra; iii B.s so L fol. 84ra; fehlt B.t unterpunktetes und durchgestrichenes iii folgt B.u davor das man unterpunktet B.v über gewette B.w über der Zeile B.x so L fol. 84rb; wolg B.y ursprünglich stand xliiii, x- über- und unterpunktet B.z so L fol. 84va; fehlt B.a' so L fol. 84va; nyner B.b' echte über voit- B.c' folgendes der unterpunktet B.d' so L fol. 84vb; i B.e' so L fol. 84vb; fehlt B.f' so L fol. 85ra; quoque B.g' so L fol. 85rb; fehlt B.h' davor sy unterpunktet B.i' so L fol. 85rb; iii B.j' davor vo unterpunktet B.k' ge- doppelt B.
1Inst. 4, 17, 3 erster Satz gegen Ende.
2Inst. 4, 17, 6.
3Ssp.-Landrecht II 10 § 3.
4Ssp.-Landrecht II 10 § 5 letzter Satz.
5C. 15 q. 4 c. 2.
6Cod. 3, 12, 9.
7Ssp.-Landrecht I 59 § 1.
8Ssp.-Landrecht I 59 § 2.
9Richtig: Ssp.-Landrecht III 52 § 1.
10Richtig: Ssp.-Landrecht III 52 § 3 Mitte.
11Cod. 1, 35, 1.
12Ssp.-Landrecht II 7.
13Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht II 7 (II 7) (BG S. 547 Z. 1 – S. 548 Z. 4).
14Dig. 49, 15, 22.
15Cod. 2, 53.
16Dig. 2, 11, 2.
17Dig. 4, 6, 1, 1. Vgl. BG S. 547 Z. 11 f. mit Var. a–a.
18Dem Titel nach Cod. 12, 35. – Richtig: Cod. 2, 50, 2. Vgl. BG S. 548 Z. 3 f. mit Var. e–e und f–f.
19Dem Titel nach Cod. 12, 35. – Richtig: Cod. 2, 50, 4. Vgl. BG S. 548 Z. 3 f. mit Var. e–e und f–f.
20Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht II 7 (II 7) (BG S. 550 Z. 8 – S. 551 Z. 6).
21Cod. 1, 17, 1.
22Richtig: Dig. 49, 16, 5, 1 letzter Satz (ff. de re militari l. non omnes § in bello).
23Richtig: Dig. 49, 16, 6, 2 (ff. de re militari ...).
24Nov. 116, 1.
25Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht II 7 (II 7) (BG S. 551 Z. 7–11).
26Dig. 42, 1, 53.
27Zum Absatz vgl. Ssp.-Landrecht II 4 § 3 sowie Glosse zu Ssp.-Landrecht II 7 (II 4 § 3) (BG S. 551 Z. 12–15).
28Ssp.-Landrecht III 9 § 1.
29Nov. 4, 1.
30Dig. 2, 1, 13 (richtig: l. eum qui iudicare).
31Ssp.-Landrecht I 55 § 1.
32Richtig: Ssp.-Landrecht I 56.
33Ssp.-Landrecht I 57.
34Ssp.-Landrecht III 64 § 1.
35Ssp.-Landrecht III 64 § 8.
36Cod. 1, 54, 6 (richtig: l. eos qui).
37Richtig: Ssp.-Landrecht III 45 § 1.
38Ssp.-Landrecht II 5 § 1.
39Ssp.-Landrecht II 5 § 2 erster Satz Mitte.
40Ssp.-Landrecht II 41 § 1.
41Ssp.-Landrecht II 41 § 2 letzter Satz.
42Cod. 1, 54, 6.
43Cod. 1, 54, 6.
44Richtig: Ssp.-Landrecht III 61 § 1.
45Dig. 1, 12, 1.
46Ssp.-Landrecht I 53 § 1.
47Richtig: Ssp.-Landrecht III 61 § 1.
48Richtig: Ssp.-Landrecht III 61 § 4.
49Richtig: Ssp.-Landrecht I 62 § 3.
50Richtig: Ssp.-Landrecht I 60 § 3.
51Richtig: Ssp.-Landrecht I 62 § 1 letzter Satz.
52Ssp.-Landrecht I 2 § 1.
53Ssp.-Landrecht I 2 § 4 zweiter Satz.
54Ssp.-Landrecht I 62 § 1.
55Nov. 8 pr. 1.
56Cod. 3, 7, 1 l. un.
57Richtig: Dig. 50, 4, 6.
58Richtig: Dig. 50, 4, 6.
59Cod. 9, 2, 7.
60Nov. 17, 7.
61Ssp.-Landrecht I 53 § 1.
62Ssp.-Landrecht I 53 § 1 letzter Satz.
63Nov. 124. Aber kein § omnem vorhanden. – Ist Nov. 112, 3 (de litigiosis ... c. omnium) gemeint?
64Ssp.-Landrecht I 62 § 1.
65Ssp.-Landrecht I 62 § 2.
66Dig. 48, 8, 1, 3 (richtig: l. i § divus Hadrianus).