Das Sächsische Weichbildrecht mit Glosse
‹‹Artikel 26››
Articulus XXVI
<Summarium> Von erbe, waz dorczu gehorita.
<Textus>
[26 § 1] Nv vornemet, was zcu dem /B 97v erbe gehoret in wichbilde noch der ebenbortigkeit. Dorczu gehoret alles eigen, daz vnbegabit ist, alles golt vnde silberb, gewant, wullen vnde lynen, phert, ryndere vnde swyn, die vz des mannes houe ghen.
[26 § 2] Mastswyn gehoren zcu der musteil, halb zcu dem erbe; gancze bachen vnde syten, schuldern, schincken, kornkasten, melkasten, tische, stule, bencken, badelachin, hantvasz, slechte kisten, phannen, botten, die stille stehen, in des mannes erbe; alle kessil, sunder eyn waschekeszil, zcu der gerade; kuszin, die ledig sien, die gehoren zcu dem erbe; hunre vnde andere vogele, hunde vnde katczen, morser, vnde allerhande harnisch vnde wapen, sunder daz hie benant ist, alles silberynne tringkefesze gehoret zcu dem erbe.
[26 § 3] Wo1 aber czwene manne ader drie zcu eynem erbe gehoren, ader hergewete teilen sollen, der eldiste nympt daz swert zcuuor1.
Glosa
[26 § 1] Als ir vor gehort habt von lipgeczucht vnde von hergewete, nu wil er hie sagen, was zcu dem erbe gehoret, vnde spricht eigintlichen: Alles, das wir /B 98r hie nennen, das gehoret alles zcu dem erbe.
Wenne2 eyn erbe ist anders nicht wenne eyne volge in alle das recht, das der tote hatte zcu sinem gute, ut ff. de regul. iuris l. hereditas3, <et> ff. de verborum significacione l. hereditas4, et l. interest5, <et> ff. de verborum obligacionibus l. quociens6. Sal denne der erbe volgenc in alle das recht, das der tode hatte, hette denne der tote eyns misseteters recht gehabit, so das er den todt muste geleden haben, sulde denne solliche missetat an den erben vallen, ab er das guth in dem erbe funde? Wenne is mag nymant dem and(er)n besser recht an eynem dinge erben, wenne alz er selber dorane hette, ut ff. de regulis iuris l. nemo7. Secundo. Were kegen dem toden eyne clage begunst, vnde welde der erbe daz erbeguth haben, er muste zcu der clage antwerten mit allem rechte, ut ff. de regulis iuris l. nemo8, <et> Institu. de perpetuis et temporalibus accionibus § non autem9, <et> C. de penis l. sanccimus10.
Solucio11. Jr sollit wissen, das der erbe volget in alle daz recht, das der tote hatte. Hette der erbe ader der tote eczwas zcu vnrechte gehabit, so das man is von em zcu rechte hette mucht vordern, daz muste der erbe weder geben. Wen(ne) sich mag keiner mit eynes and(er)n schaden richen, <ut> ff. de regulis iuris l. iure naturali12. Wen(ne) ist dis eyne volge in alle daz recht, hette er denne eczwas zcu vnrechte gehabt, daz vnrecht uolget dem erben nicht, ut Institu. de perpetuis et temporalibus accionibus § non autem13, <et> C. de penis l. sanccimus14.
Jr15 sollet wissen, daz eczliche lute besterben mit sollicher missetat, das sie ire erbe nymande geerben mogin. Vnde das heist nicht erbe, sunder is heist eyn vorworcht guth, ut Institu. de donacionibus § sed nos16. Vnde disz komit zcu drierley wise.
Primo17. Wurde eyner des obirwunden mit kamphe ader ane kampff, das er des richz vorreter were, adir /B 98v hette man en daz geczegen, vnde were vnder des tot, vnde wolde sien erbe daz gut behalden, er muste antwerten an des toten stat, ut Institu. de heredibus que ab intestato deferuntur § per contrarium18, <et> C. ad legem Iulia<m> maiestatis l. <quisquisd>19.
Secundo20. Were ouch eyner iar vnde tag in des richz achte, der lest ouch kein erbe, <ut> ss li. i ar. xxxviii kemphen21 ver. die iar vnde tag22, <et> C. de bonis proscriptorum et dampnatorum l. quisquis23. Was gutis so von erbe w(er)t, das w(er)t en nicht also erben, sunder is w(er)t en also vorworcht gut.
Tercio24. Die sich selber toten durch vorchte willen, als gefangene lute, czwiueler vnde wucherer, ader speler, ad(er) missetruwe lute, als dy eyner stat <gute> nicht berechen mogen, vnde solliche Judas geslechte, ader czouberer, den lichte der tewfil den hals breiche, solliche missete<te>re gut uelt nicht an die erbin, sunder is vellit an die herschaft, ut C. de bonis sese mortem constituentem25. Totin sie sich aber yn vnsynnickeit, ader yn czorne, ader yn suche, als <litargicif>, frenetici, maniaci, melancolici, ader welchirley suche is were, do sich eyn man ynne totte, was solliche lute gutis haben nach irem tode, daz velt an yre erben, <ut> ss li. ii ar. xxxi wer von gerichtis26 ver. wer sich abir27.
Jr sollit wiszin: Wer so eynes mannes erbe nympt, is sy syn son ader syne tochter, ader an wen is mit rechte geuellet, is sy wip ader man, der sal zcu rechte den dinstboten zcum ersten ir lon geben, daz en gelabt was, do sie sich vormytit hatten. Vnde wist: Welde en der erbneme des lones loucken, vnde welde lichte sprechen, sy weren nicht gemyt, vnde wegerte man en ouch lones von eynem ader von eynem halben iare, daz sien die dinstboten nehr zcu behalden uff den heiligen, wenne en der erbe douor gesweren moge, <ut> ss li. i ar. xxii der erbe mag wol28 ver.g weg(er)t man en abir29. So sal der dornach gelden alle bewisliche schulde, so verre alz sy bewist w(er)t nach todir hant, als recht ist. Wenne als man schult vord(er)t, zo mus man den erben des /B 99r ynnern, wo von sie is vord(er)n, <ut> ss li. iii ar. xli eynes iczlichin gefangen <tath>30 ver. welch man vor gerichte31. Spricht aber eyner ani dube, ader roub, ader toppelspel, das ist er nicht phlichtig zcu gelden, <ut> ss li. i ar. vi wer das erbe nimpt32 ver. dube noch roub33. Jst en abir eigen angestorben, von deme darff er keine schulde gelden, dorumme daz man das eigen ane erben orloub nicht vorgeben mag, <ut> ss li. i ar. lii ane erben orloub34. Clagin abir die schuldiger uff das eigen, vnde bewisen ire schult doruff, als recht ist, vnde dirstehn sy ire recht uff das eigen, vnde werdin dorczu gewist von gerichtis halben, <ut> ss li. i ar. lxx welch man uff gut35, <et> ff. quibus ex causis in possessionem eatur <l.j> i36. Sy beghen domete phandis recht, ut in autt. de fideiussoribus § ii colla. i37. Wenne worumme is ist kein man phlichtigk, das syne vor eynen and(er)n zcu geben, <ut> C. de iure libera. adeundi et de acquirenda hereditate l. sanccimus38. Spreiche abir der cleger, do were mehr erbgutis gewest, wen(ne) er bekente, vnde wurde das bewisit, alz recht ist, er muste is czwiuach von dem sinen geben, ut C. e. t. l. licencia39.
Jr sollit wissin abir, das der erbe sal zcuuor vszk nemen, was er uff die bygrafft geleget hat, vnde vff das driszigiste, <ut> C. e. ti. l. in computatoribus40.
[26 § 3] Nota. Wo abir czwene man ader drie et cetera. Nu ir gehort habit, an wen das hergewete von rechte geuallen moge nach rechter gebort. Nu gibt er hir zcu uornemen, was den selbien geschreben ist vor eyn recht, das sy von dem hergewete pflicchtig sien. Das sollet ir wissin: Alle, dy angeuelle nemen, is sy gerade, hergewete ader erbe, den ist eigintlich gesaczt, was sy douon phlichtig sien zcu rechte. Wenne worumme der das erbe nympt, der sal die schult gelden, <ut> ss li. i ar. vi wer daz erbe nympt41.
An wen die gerade stirbt, der ist phlichtig, des mannes bette zcu berichten, alz is stund, do sien wip lebete, <ut> ss li. 3l ar. xxxvii /B 99v was der man iar42 ver. stirbit deme manne sien wip43. Nu spricht er hie von deme, dem das hergewete behore, was der thun sal, vnde sunderlichen von dem eldisten; vnde ist genant yn dem Latin angnatus; vnde heist alzo uil alz eyn swertmage, dorumme daz em von rechtis wegen das beschirmen obir sinen vnmundigen magk beuolen ist, daz er en beschirmen mag vor gerichte. Vnde solliche beschirmere sien in dem rechten genant tutores, quasi tuitores, vnde heiszin vormunden zcu Dewczsche, ut Institu. de tutelis § tutores autem44.
Vnde heiszin vormunden dorumme, das sy ire mundelin mit dem munde vorsteen. Vnde darumme nemen sy das swert. Do by ist zcu uornemen czwierleye. Das eyne: Eyn swert ist gar eyne offinbare were, mit zcwen snyden, vnde hat eyn gehulcze, vnde eynen closz. Das man ouch vornemen sal von eynem vormu<n>den, das er sal haben zcwo snyden. Die eyne, do er sinen mundelein mete beschirmen sal vor gerichte, alz eyn kemphe; vnde darume ist eyn kemphe ouch eyn vormunde genant, <ut> ss li. i ar. xlix spricht eyn gewunt man45. So sal er die andere snyde haben ghein sinen mundelein, daz ist, daz er sie gar scherfflichin vnde getruwelichin besorgen sal, vnde sich alles glich durch iren willen muhen, das sy icht zcu schade komen durch sines selbist vorwarlozunge wille; wenne eyn kemphe darff sich nicht alleine vorchten vor sines wedirsachen swerte, sunder er mus ouch warten, das er sich icht mit sinem swerte vorsnide; wenne hilde der vormunde die kindere nicht in hute, vnde bewarte dy, das sy den luten keinen schaden teten, teten sie schaden, er muste den schaden selber liden, <ut> ss li. ii ar. lxv kein kint46. By dem gehulcze bewist sich der eyt; wenne is sal keiner sich vormundeschaft vndirwinden, wen(ne) uff sinen eyd vnde uff sine /B 100r truwe. Vnde darumme sien sie truweloz vnde meyneidig, die vngetruwelichin vnde velschlichen thun. Werden sie des obirwunden, als recht ist, man vorbalemundit sie, <ut> ss li. i ar. xli clait mait47, <et> Instituta de suspectis tutoribus § novissime48.
Alzo hiruor gesprochen ist, waz vormunde sy. Nu sollit ir wissin vnde vornemen, wer eyn recht vormunde ist. Vnde wist, daz drierleie lute sien rechte vormunden. Die ersten sin swertmogen, ut Institu. de legittima angnatorum tutela § quis autem49. Vnde disse muszin zcu rechte vormunde sien, ut ff. e. t. l. i50. Die and(er)n <sienm> ouch rechte vormunden, die heissin beuolen vormunden. Das ist alzo zcu uornemen, das eyner sinen kindern eynen vormunden keusit, by gesundem libe vnde by guter vornunft, ut Instituta de fiduciaria tutela § est et alia51.
Jr sollet wissin, das solliche vormunden, die so gekoren werden von eynem manne sinen kindern durch truwe wille, der darff den kindern ire gutere nicht vorbademen; vnde ist darumme, daz der vater der kindere sine truwe an em irkant hot, ut Institu. de satisdacione tutorum et curatorum § ne tamen pupillorum52, <et> ff. de confirmacione tutorum l. si filio53.
Nota. Nach vnsers Meideborgischen rechtis vzwisunge vnde nach vnser stat gewonheit so mag eyn man sinen kindern eynen vormunden kysen. Hat eyn man eynen bruder, ader eynen swertmogin, der von rechtis wegen siner kindere vormunde were, ab er dorczu nicht en tochte, vnde der vater welde sinen kindern eynen and(er)n vormunden kisen, so das sien swertmoge vngewaldig sy der vormu<n>deschaft, der kome vor gerichte, vnde bewise redeliche sache, darumme er vngerne welde, daz sine kindere gheme geuilen zcu uormundeschaft durch sollichz gebrechens wille; als ab er eynen bosen lumund hette, vnde ab lichte der swertmoge eyn tore were, ader rechtloz were, ader ab der swertmoge eigen were, vnde dirre fry, ader ab er des totlicher vint were. /B 100v Das sal er bewisen vor gerichte selbdritte, als recht ist, so keusit er wol eynen and(er)n, vnde beuelet deme die vormundeschaft mit kindern vnde mit dem gute, <ut> Institu. qui dari tutores possunt ex testamento per totum54.
Dissin vormunden mus er gewynnen mit rechten orteiln, vnde ouch von gerichtis halben bestetiget werden.
Disser vormunde, der so bestetiget wirt, der ist vormunde vor wichbilde vnde zcu lantrechte; nicht mag er vormunde sin zcun lehnrechte.
Der dritte rechte vormunde ist eyn lehnherre; der ist <eyno> vormunde sines vnmundigen lehnmannes, vnde eyn herre ist ouch vormunde sines vnmundigen hantledigen, <ut> ss li. ii ar. <lviiip> ab der man keinen lehnerben hette55.
Nota. Alzo denne der nehiste ebenbortige swertmoge siner mundelein guth vorbademet mit vntotlichin burgen, das ist, mit sollichem phande, die vnuorgenglichen sien, alzo mit huzern, mit ackire, ader mit and(er)n vnuorgenglichen gutern, ut Institu. de satisdacione tutorum vel curatorum § ne tamen pupillorum56.
Jr sollet wissen, daz vnmundiger kindere gut nicht gewynnet. Das ist darumme, daz der vormunde vz gibit uff sine ebentewre, nicht uff des kindes. Wenne worumme der vormunde mus des kindes gut vorrechen von iare zcu iare, vnde daz houptgut beweren vnde bewisen. Js were denne ane sine vorwarlosunge vnde ane syne schult vorgangen; daz muste er abir uff den heiligen bewisen, als sy mundig werden, vnde keinem manne mehir, der vormunde mit sines selbst hant. Stirbit abir daz vnmundige kint vndir sinen iaren, der des kindes angeuelle genemen mag, der mag deme vormunden eyne rechenu<n>ge anmuten, vnde der vormunde mag sich der rechenunge mit keinem rechte weig(er)n, <ut> ss li. i ar. xxiii wo dy sone57 ver. wer abir des kindis vormunde ist58. Vnde wil der <erbeq rechenunger> haben, er musz /B 101r dems erbin bewisen mit czwen vingern uff den heiligen, ab is der erbe nicht entperen wil, von dem letczten iare, vnde nicht von dem and(er)n, do er rechenunge an begangen hette, deme erbe wissintlichin, ehr das kint starb. Wenne is sal kein vormunde siner vormundelin gut berechen mit nichte ane des erbin kegenwertigkeit, der em der rechenunge bekenne, vnde <ent> ledig vnde los lasze des iares rechenu<n>ge. Der erbe sal ouch dem vormunden gelaben vor die gewere, ut in autt. ut hii qui obliga. <perhi.u> res minorum § si vero colla. vi59.
Wenne denne der vnmundigen kindere gut in der kindere ebenteuer nicht stehn sal, darumme mus er is den kindern vnde iren erbin vorbademen, alzo vor gesprochen ist. Des selbien gutis ist der vormunde vnmechtig, ymande zcu uorschriben, zcu uorkomern, noch zcu uorkouffen, noch zcu uorphenden, noch zcu uorsetczen, nach vsz siner gewere lassin, ane der erben wille vnde orloub, die anegeuellis von den vnmundigen kindern wartende sien; ab is ioch ire wille were, so ist er den mundelein vnde den erben eyne vrsal phlichtig zcu thun, <ut> ss li. i ar. li60; js were denne, das is vsgenomen were, alz er den kindern vorbademte; wenne alle gedinge brechen eyne gemeine recht, das man is geczeugen mag. Sint daz denne der vormunde des schadens wartende ist, so hot er ouch den fromen billich, ut ff. de regulis iuris l. secundum61.
Jr sollet ouch wissin: Were des vnmundigen kindes guth eyn eigen ane erbe, an acker, an wyngarten, ader an hopphegarten, ader vorlegete der vormunde die gutere mit sinem eigen gelde, der vormunde nimpt die frucht aller phlege, ab er do keine vor gelabit hot, ut Instituta quibus modis contrahitur obligacio § jtemv is cui62. Wie er abir die gutere entphing, do er sich der vormundeschaft vndirwant bie erbeit, in sollichir gewere sal er en der gutere abetreten. Doch nicht eigintlich /B 101v ist das alzo zcu uornemen: Wenne iarte sich daz kint vor sente Vrbans tage63, so vorlore der vormunde sien erbeit, die er uff wyngarten geleget hette, die des vnmundigen kindes weren, do blibit die frucht billichir den kindern, wenne dem vormunde, so verre ab sichz der vormunde wol hettew vnderwunden. Hette er sichz bloz vndirwunden, vnde hette er der mundelein grunt mit sines selbist gelde uff ebinteure vnde uff gewyn vnde uff vorlust gebuet, in sollichen dingen, do ebenteuer ane ist, vnde sunderlich gotis gnade, so sal der vormunde, ader sine erben, ab des vormunden nymmer were, nemen die fruchte, vnde thun denx mundelin ader iren erben wederstatunge mit zcinse. Beyarten sich abir die kindere nach der czit, alz man mit sichiln an daz korn treten sal, der vormunde behelt die fruchte, ader sine erben, vnde die mundelin die stoppiln ader die wynstocke, <ut> ss li. ii ar. lviii apy der man64.
Jr sollet wissin: Frouwen ader man, die mit kindern in irer gewere irsterben, daz ist, do die gewere der kindere ist, vnde besiczen ane rechte ansprache, vnde sich gutis mit vnrechter gewalt nicht vnderwunden habin, so mogin die mundelin, noch nymant von irentwegen, gheme, der die frucht bekostiget hat vnde beerbeit, von der frucht wisen, so verrez ab sie em ane clage rieff ist worden, <ut> ss li. ii ar. xliiii welch man eyn gut65 ver. wer abir66. Hette er sich abir rechtis geweg(er)t, so vorlore er koste vnde erbeit. Wen waz sollichz dingis ist, das uff ebinteure steit, das ist dy ebenteure des vormunden, vnde nicht der kindere, ut in autt. ut hii qui obliga. <perhi.a'> res minorum l. si vero67.
Jr sollet dis vornemen: Ab der gewin uff ebenteure stunde, als ab lichte der vnmundigen kindere guth an varndir habe were ader an kouffinschacz, die vorborget were vmme eyn genant gelt <nachb'> rechter schaczunge. Jst is abir nicht geschaczt, wenne er is bewart mit flisze, glich ab is sin eigen were, komet is weg ane vorwarlosunge, die /B 102r er bewisen mus mit sines selbist hant, er blibit is ane schaden, alzo verre, ab er das sine mete vorlore, <ut> Institu. quibus alienare licet vel non § quis autem si male68, <et> ss li. <ic'> ar. xxiii wo die sone69 <ver.d'> wer abir des kindes erbe ist70.
Were abir der vormunde ouch erbe, zo darff er nymande berechen noch burge setczin, <ut> ss li. i ar. xxiii ver. wer et cetera71. Hette abir das kint vnde sien vormunde gesundert gut, so muste er dem kinde daz sine bewisen vnde berechen, alz eyn andir man, ut ff. de re pupil. sal. fore l. non que72, <et> Institu. de satisdacione tutorum et curatorum § ne tamen pupillis73.
Were is abir, das der vormunde mit den mundelin vngesundert gut hette, alzo brudere vnde swestere, das darff der vormunde, der vnd(ir) en eyn vormunde ist, keine rechenunge haldin; der vormunde ader sine kindere nach sinem tode mussin ires vaters stat vorstehen. Weren die mundelin irem vormunden icht phlichtig ader schuldig, daze' musten dy mundelin gelden, ader sich der schulte' entsagin nach todir hant, alz recht ist, vnde des vormundin kindere ader die vormunden selber entwichen der mundelin gewere, ab der vormunde ader sine kindere dy ynne haben; wenne sy mogin der mundelin gewere mit selbrechte nicht behalden, alz weren die mundelin schuldig, ut ff. de iure minorum <l.f'> i74.
Hette ouch der vormunde bewisete schult vor sine mundelin beczalt, der vormunden kindere weren nehr, die mundelin zcu obirczugen, wenne is die mundelin mit vnschult entghen mogen.
Nota. Alz ir vornomen habit vmme vnmundiger kindere gut, wie man daz vorbademen sal vnde vorrechen, wenne is geschit uffte, das eyner erbe ist zcu eynem gute nach rechtem angeuelle, vnde eyn ander ist vormunde, ut ss li. i ar. xxiii wo die sone75 ver. wen is76. Darumme ouch eczliche lute kindere lassen, die nicht mundig sien, vnde lassen den eigen vnde erbe, beide stende vnde ghende, die ouch lichte schulde lassin, uff das das sich dy /B 102v vormunden bewaren mogen kegen den schuldigern. Darumme sollit ir wissen: Wer daz erbe nymmt, der sal die schult gelden, alz verre, alz das erbe wert an varnder habe, <ut> ss li. i ar. vi wer so daz erbe nympt77. Von eigen aber nicht; wenne worumme eigen ist steende ader legende erbe, daz mag mang' an erben loube nicht gelaszin, <ut> ss li. i ar. lii ane erben orloub78. Vnde darumme sollet ir wissin, das kein vormunde vnmundiger kindere gut vorkouffen mag; wenne worumme sie musten die were vorborgen, vnde das were den kindern vnschedelich, wenne sie mochten is wedersprechin. Czoge sich denne der kouffer uff sinen geweren, der bekente is lichte. So sprechen lichte die mundelin: Nach dem male das er ir gut ane vnde wider iren willen vorkouft hat, vnde sunderlichen in sollichir czit, alzo sie nicht willen habin mochten vnde vnmundig waren, vnde er syh' iris eigens entphromdet hat, vnde er nicht mechtig was; bitten sie yn eynem rechten orteil zcu irfaren, ab er nu des kouffes gewere sien moge, ader nicht? Das orteil: Er moge is weder vorkouffen noch geweren, ut Institu. quibus alienare licet vel non § ex contrario79.
Nach sollicher wise queme der vormunde zcu schaden; des mochte er sich nicht entsagen. Dorummei' vornemet, worummej' man vnmundigerk' kindere gut vorkouffen moge. Alle sachen, darumme man vnmu<n>digerl' kindere gut vorkouffen sal, die sachen sal man bewisen vor gehegeter bang, <ut> C. de predijs minorum vel iuniorum80, <et> ff. de re. mino. l. magis § non possum81.
Primo. Durch morgengabe wille; wen(ne) eyn wip der nicht entperen wil, die vorkouft is vnde gewert <ism'>, wenne worumme is waz ir phant, <ut> C. de administracione tutorum l. lex82.
Secundo. Durch hungers nodt; so mag man vn<mun>diger kindere gut vorkouffen, so das man arme lute nicht anders irneren moge, ut C. de sacrosanctis ecclesijs l. sanccimus83.
Tercio. Were is ouch sache, das man vnmundiger /B 103r kinder gut anuertigete mit rechter ader vnrechter gewalt, vnde der vormunde daz nicht wederstehn muchte.
Quarto. Durch armut wille; darumme das man die weisen beschermete vor vnrechter gewalt, so mag man vnmundiger kindere gut vorkouffen, ut C. de administracione tutorum l. ult.84
Quinto. Vnde sunderlichin, ab vnmu<n>diger <kinderen'> gut phandis stunden in den juden, ader zcu and(er)n, uff schaden, der tegelich uff die kindere wuchse, darumme mag man ouch vnmundigero' gut vnde eigen vorkouffen, <ut> C. de administracione tutorum l. ult.85
Sexto. Vnde ouch vmme alle schulde, do briue obir gegeben sien, uff eigen ader uff erbe, daz ires vaters was, mit sollichir vorbindunge, das sie domete zcu thune vnde zcu lassin hatten.
Septimo. Ouch vmme redeliche sache, die bewist wurde, alz vmme gefangen zcu losen, ut C. quando decreto opus non est per totum86.
Anders vmme keine sache sal man vnmundiger kindere guth nicht vorkouffen, <ut> C. de predijs minorum l. i87, et l. si predium88.
Wurde is abir vmme ander sachen vorkouft, sie vord(er)n is mit rechte wider, der vormunde bewiste denne, wo er is in der weisen nucz getan hette. Vnde wolden sy denne das eigen behalden, so musten sy deme kouffere sien gelt wider geben, ut C. de contrahenda empcione l. dudum89.
Vorswegen sie sich aber iar vnde tag nach der czit, alzo sy mundig wurdenp' sien, so were die ansprache vnnucze, <ut> Instituta de usucapione et <longiq'> temporis prescripcione § iure civili90.
Furte man sie vz dem lande in dem iare, alz sy mundig wurden sien, sie mochten sich yn driszig iaren vnde yn iare vnde in tage nicht vorsumen, <ut> ss li. i ar. xxix an eigen vnde an hofen91.
Haben ouch kindere eynen gebornen vormunden, ader gekorn, vnde der bestetiget ist vor gerichte, als er sich der vormundeschaft vndirwint, so sal er antwert geben vnde nemen kegen eyne(m) ydirmanne, dy wile dy kindere vnmundig sin. Habin sy abir keinen vormunden, so dorffen sy nicht antwerten, dy wile sy /B 103v nicht mundig sien, <ut> ss li. i ar. xlvi meyde92 ver. rechter vormunde93. Haben sy aber vormu<n>de, vnde brenget man sy vor gerichte ane iris vormunden kegenwertigkeit, man beschit en zcu deme nehisten dinge, das sy iren vormundin gestellen zcum ersten male, zcum andern male, zcum dritten male. Kompt darnach ire vormunde nicht, der cleger hat sine clage uff dy vnmundigen kindere irstanden, js hette denne der vormunden echte nod benomen, <ut> ss li. ii ar. vii vir sachen94. Dis ist zcu uornemen, ab sie vngerichte getan hetten; anders mochte man sy zcu keinen tedingen brengen, sie werden denne mundig, <ut> ss li. i ar. xlii ehr sinen tagen95 ver. wen eyn kint96.
Were aber der kindere muter mit den kindern in iren geweren, vnde wer der vater ymande schuldig bleben, vnde man das vorderte nach todir hant, alz recht ist; die muter mag den kindern keins vorlisen. Vnde clageten die clegere zcu der vnmundigen gutere, man wist die clegere zcu dem gute zcu der dritten clage, <ut> ss li. i ar. lxxi hat eyn man97, uff sotan recht, alz recht ist, das man zcu dem gute wist nach irer clage, alz nach eynem vnbewegelichen phande. Das phant mogen die schuldigere weder vorkouffen noch vorsetczen, weder zcu keinerhande wise vorkomern, den kindern schedelich an irem rechte. Mogin die kindere die schult widirsprechen, also sie mundig werden, die kindere sin mit irer vnschult nehr, ir eigen zcu vrien, wenne die schuldigere do by zcu bliben sien, al habe man sy zcu deme gute gewist nach irer clage vswisunge, ab wol die kindere swertmagen ader nagilmogen hetten zcu der czit, alz man der kindere gut beclagete vnde dy kindere, <ut> C. de predijs minorum l. si predia98.
Nota. Eyn teil habit ir wol vornomen vmme die gewalt der vormunden obir ire mundelin, vnde obir ire gutere. Wen(ne) eyn vormunde bestetiget w(er)t mit rechte, vnde mit orteiln, /B 104r so hat er craft, vor sine mundelin recht zcu thun vnde zcu nemen, zcu antwert vnde zcu clage, an nemen vnde an geben. Gelabin die kindere ymande icht, das gelobde ist vnnucze, ab is des vormundenr' volbort nicht bestetiget, <ut> Institu. de inutilibuss' stipulacionibus § pupillis99.
Jn kouffin vnde yn vorkouffen, in borgin vnde jn uorborgen ist not des vormunden uolbort, ut ff. de contrahenda empcione l. inter100 § si quis pupillo101.
Ouch mogin sie nicht clagen ane iren vormunden, noch erbe vordern, noch besiczin, noch gelobde thun noch entphan; al weres wol der mundelin gewyn, dennoch ist is vnnucze, des vormunden volbort sy denne doby, <ut> Institu. de auctoritate tutoris § neque tamen102. Wenne der vormunde sal von irentwegen gelobde thun vnde entphan, <ut> ss li. i ar. xlvi meyde vnde wyp103. Das eyn vormunde mit sine(n) mundelin in gescheffte stunde vor gerichte, do sal das gerichte vormunden geben, ut Institu. de auctoritate tutorum § si inter tutorem pupillumve104.
Jr105 sollit wissin, alz vns codex vswisit C. in quibus causis tutorem habenti tutor dari potest l. v106, <et> l. licet tutorem107. Do spricht das recht: Alleinet' das eime eyn vormunde bestetiget ist vor gerichte, dennochu' sien sechz sachen, das der richter eynen vormunden gebin mus deme, der vor eynen hatv'. Primo. Ab eyn vormunde mit sinen mundelin zcu schaffen hette vor gerichte, alz ab eyn man synem wibe eyne vrsal gebe, <ut> ss li. i ar. xliiii clait mait108. Secundo. Were vnmundigerw' kindere vormunde nicht inlendisch, ader yn sines herren dinste, ader yn betevart, ader beclagete man die weisen vnder desx', ader ire gutere, der richter sal en eynen vormunden geben; der sal sie vortreten an ires vormunden stat, vnde sal sie mit orteiln fristen bisz an ires rechten vormunden zcukunft. Tercio. So sal man ouch eynen vormunden geben den mundelin an eynes vormunden stat, der sich vormundeschaft geuszirt hot, ab wol der mehr were, /B 104v die sich der vormundeschaft nicht entschuldiget hetten; wenne uil vormunden haben bas eyne vormundeschaft zcu uorsteen, denne eyner. Quarto. Man gibt ouch den vormunden zcu stunden, die eynen haben, darumme, ab des kyndes gut so wiet lege, das is eyner nicht vorwesen kunde. Quinto. Ab man gibt ouch eynen vormunden an eynes vorworffen vormunden stat, <ut> ss li. i ar. xli clait mait ader wip109. Sexto. Man gibit ouch eynen vormunden, der eynen hat, ab sich des kindes gut so sere merete, das er is alleine nicht vorwesen kunde, <ut> Institu. quibus modis tutores dari possunt l. obligate110, <et> C. in quibus causis habenti tutorem tutor dari possunt l. ii111, et iii112, <et> ff. de tutelis l. si quis tutorem113.
Nota. Als ir vornomen habt, wie man eynen vormunden kisen sal. Ab is nu gescheige, das man eynen kisen solde, so sal en der richter von sines ammechtis wegen mit der schepphen volbort vnde der nehisten magen den vnmundigen kindern eynen vormunden kisen, vnde mit orteiln bestetigen. Weris ouch sache, daz czwene gliche nahe eyner vormundeschaft weren, vnde keiner dem and(er)n entwichen welde, der richter von sines ammechtis wegen sal kisen mit sinen eytgenoszin, welcher dem kinde vnde dem gute aller nuczt were; den sal er dem kinde bestetigen. Were is ouch sache, das eyner eynen vormunde mochte sien swerthalben, vnde eyn ander were lichte spynnelhalben, ader nicht so nahe geboren, vnde stunde ouch noch der vormundeschaft, dem kinde sien gut zcu meren, vnde dem kinde inlegen ierliche gulde; das steit an dem richtere von sines ammechtis wegen, welchir vndir dissin czwen deme kinde aller nuczt ist; den sal er deme kinde mit sinen eitgenoszin bestetigen. Weres sache, das eyn man sturbe, der kindere, gut vnde frunde lisze, vnde der swertmagen stunde keiner nach der vormundeschaft; /B 105r der richter von sines ammechtis wegen mag dem eldisten gebieten, das er sich der kindere vnde des gutis vnderwinde; weret er sich mit rechter sache, als em das der richter gebieten mag, ut C. de curatoribus l. nullus114.
Spreiche aber denne der man, <deny'> man zcu uormunde gekorn, er were mit souil kindern beuallen, das er is nicht gewarten kunde, ut Institu. de excusacione tutorum et curatorum § item tria onera tutele115.
Weres ouch, das er an eynem ammechte were, dorane er dem gemeinen nucze dinen muste, do mete mag er sich aber der vormundeschaft weren, vnde mit hern dinste vz dem lande, ut Institu. e. ti. § item qui rei publice116.
Mit dem, das er arm ist, mag er sich ouch der vormundeschaft weren, <ut> C. e. ti. § sed propter paupertatem117.
Ouch were er mit suche beuallen, do mete weret er sich der vormundeschaft, ut e. ti. <§> propter adversam valitudinem118.
Ouch durch vintschaft wille, als ab der kindere vater totvint were gewest, <ut> e. t. § inimicicie119.
Were er ouch lxx iar alt, so mag er sich von alders wegen der vorm<u>ndeschaft weren, <ut> e. ti. § itemz' maior120.
Were er ouch iunger von xxv iar, so mochte er sich ouch vormundeschaft weren, <ut> e. ti. § minores autem121.
Mit dissin sachen weret sich eyn yderman eyner vormundeschaft, ab er sie bewist vor gerichte, alz recht ist, ut ff. de excusacione tutorum et curatorum122.
Nota. Wen denne eyn vormunde nicht anders ist, denne eyn vorstender vnde beschermer vnmundiger kindere, die vor iagunt vnde vor vnmacht iris libis vnde vnuornu(n)fft sich selber noch das ire nicht vorstehen kunnen, vnde die vormunden creftig vnde mechtig sien, ut Institu. de tutelis § tutores autem123, wenne er mus werden nach des richters gebot; der mag sich ouch nicht weg(er)n, wenne mit sollichen sachen, alzo vor geschreben steit, <ut> C. de curatoribus l. nullus124.
Vnde darumme mag keiner vormunde /B 105v sien, er sy denne den kindern ebinbortig, ut Institu. de legittima agnatorum tutela § quod autem lex125.
Vnde sint denne uil falsches geschit an vormundeschaft, so sollit ir wissin, welchen vormunden man mit rechte vorwerffin mag. So mag man doch keinen vorwerffen, er werde erst obirwunden. So man keinen obirwinden mag, do sie denne eyn cleger; wenne worumme wo kein cleger ist, do ist ouch kein richter.
Jr sollit eigintlichen wissin: Obir126 eynen vormunden mag clagen, alz vns daz recht vswisit, der mundelin muter, ire ammie, vnde eyn iczlich wip, vnde alle, die is durch got vnde durch truwe wille thun wollen, <ut> Institu. de suspectis tutoribus § consequens est127, <et> C. e. ti. l. pietatis128.
Vnde129 disz ist zcugegeben in czwen sachen, das die frouwesnamen clagen mogen obir die vormunden. Ab er den mu<n>delin ire notdorfft nicht gibt, ut Institu. e. ti. § si quis tutor copiam sui non facit130, et § novissime131.
Vmme anders keine sachen mag man eynen vormunden vorwerffin. Andere sachen sien, domit man eyme eyne vormundeschaft entphromden moge, ab er ioch mit truwen vorstehen wolde: Alz ab er anruchtig were, ader nicht wol synnig were, alz eyn lunaticus, ader eyn synlosz, vnde rechte vynde; al were deser xxv iar alt, dennoch mag man em vormundeschaft wol weg(er)n, <ut> Institu. de tutoribus et curatoribus § furiosi quoque132.
Were ouch eyner bestetiget zcu eynem vormunden, der der kindere gut vnnuczlichen zcubrechte, vnde darumme vorwirffit man eynen; vnde vmme alle naturliche sachen ader gebrechen, alz ab er toub were, blint, stum, ader anderhande gebrechen hette. Vnde alle, die selber <ichta''> vormunden habin sollen, mogen nymandis vormunde gesien, <ut> Institu. de tutoribus et curatoribus § interdum133. Vnde disse heissin vorworffene vormunden, die man obirwint, als recht ist, das ist selbsobinde. So sal em der richter sine vor/B 106rmundeschaft vorbiten mit sollichin worten: "N., ich vorbite dir alle vormundeschaft durch des valsches wille."
Jr sollit wissin: Nente die frauwe des valsches nicht, so were er nicht schalbar, <ut> ff. de suspectis tutoribus § quid134.
Vnde zcu sollichen sachen sal der richter selbir vormunde sien, vnde disse vormundeschaft nympt mit dem gerichte eyn ende.
Nota. Wenne eyne vormundeschaft so anirstirbit, der sal er sich mit orteiln vnde mit rechte vndirwinden, vnde den iungen mit orteiln vnde mit rechte hindir sich czihn, das er das kint vortreten vnde vorwesen sal. Jn dirre vormundeschaft sollen sie sien, die wile dy kindere zcu iren iaren nicht komen sien. Noch dem das denne die vnmundigen kindere in vormundeschaft sien, darumme sien sy iris selbist nicht; wenne sie sien iris selbist nicht, die eynem and(er)n mit rechte vndertenig sien, ut Institu. quibus non est permissum facere testamentum § non tamen omnibus135.
Also wolden hie vormalsb'' die vormunden, wenne sy eynen in ire vormundeschaft brochten, so meinten sy, er solde in irer gewalt sien, die wile sy welden. Do wart das recht gesaczt, wenne die kindere zcu rechte mundig mochten werden. Czu136 dissin sachen gehoren acht stucke, do mete sich eyne vormundeschaft endit.
Primo. Wenne sich eyn kint iaret, so hat die vormundeschaft ende; vnde dis ist ouch noch deme geslechte. Jst is eyn knecht, so w(er)t er mundig zcu lenrechte, wenne er xvc'' iar alt ist; zcu lantrechte, wenne der knecht xiiiid'' iar vol hot, so ist er mundig; meyde abir xiii iar uollig, <ut> Institu. quibus modis tutela finitur § et ideo sancta constitucione promulgata137.
Wenne vormals dy alden teilten keime sine iar, do <siee''> sien alderf'' nicht wusten, her hette denne har in deme barte vnde neden vnde vndir iczlichem arme, <ut> ss li. i ar. xli ehr sinen tagen138 ver. welchis mannesg'' aldir139. /B 106v Vnde das wart abegeleit durch der schande wille, ut Institu. quibus modis tutela finiatur § pubertatem <veteresh''> quidem non solum ex annis sed eciam ex habitu corporis140.
Vnde do sacztei'' man, daz eyn man volkomelichin solde habin xxv iar, der sines lehens gewaldig solle sien, ut Institu. de tutoribus et curatoribus § masculi quidem puberes et femine viri potentes141.
Nach vnserm rechte sal eyner xxi iar alt sien, wenne er sines lehens gewaldig sal sien. Vnde dis ist darumme, das by <Justinianusj''> geczitenk'' dy lute elder worden, wenne by keiser Karolus gecziten, der vns gab vnser recht. Wenne aber eyn kint zcu iaren komet, so hat die vormundeschaft eyn ende; welde sich der vormunde do wedir seczen, das tete er mit vnrechte. Darumme ist gewonlichen: Wenne eyn kint sine iare wil lassin teilen, die is volkomelichen sal haben, so sal daz kint komen an sinen vormunden, vnde mit vier magen, czwene von vater halben, vnde czwene von muter halben, vnde mit czwen paten. Die sollen dem kinde do sine iare bekennen. Nach dem bekentinisze sal man dem kinde sine iar teilen. So ist das kint mundig, vnde fry, zcu thun vnde zcu laszin. Das mag der vormunde nicht weder sprechen, is were denne, das der vormunde angeuellis nut von deme kinde wartende were; so wert er daz, was an eigin vnde an erbe ist. Varnde habe abir mag er em nicht wern zcu geben, dy wile is mit suchen nicht beuallen ist, <ut> ss li. i ar. lii ane erbin orloub142. Vnde so mag is em eynen and(er)n vormunden kisen, ab is wil, zcu eyner gnanten czit, vnde der vorderer vormunde mus dem kinde sines gutis abetreten vnde bewisen, <ut> Institu. de Atiliano tutore vel qui ex lege Julia vel Ticia dabatur § cuml'' igitur143.
Secundo. Ouch nympt eyne vormundeschaft ende, /B 107r abm'' sich das kint eynem gebe, <ut> Institu. quibus modis tutela finitur144.
Tercio. Wurde ouch eynn'' kint in eigentschaft geczogen. Js were denne, das das kint vorsaczt were, zcu bescheidener czit zcu losen; so hette die vormundeschaft eyn ende, vnde anders nichto'', ut Instituta e. t. § item si in servitute145.
Quarto. Sturbe ouch das kint, so hat die vormundeschaft eyn ende, <ut> Institu. e. t. § simili modo146.
Quinto. Ab daz kint sinen herschilt nedderdep'', alzp'' ab is in eynen orden czoge, <ut> Institu. de capitis diminucione § sed et capitis diminucione147.
Sexto. Wurde ouch den vormunden das lant vorsait, so hette die vormundeschaft eyn ende, ut Institu. e. t. <et> §148.
Septimo. Wurde ouch eynem eyn vormunde zcu eyner genanten czit gegeben; alzo die czit vzgeit, so ist dy vormundeschaft tot, <ut> Institu. e. t. § qui ad certum tempus149.
Octavo. Wen der vormunde abegesaczt w(er)t, so ist dy vormundeschaft tot, <ut> Institu. e. t. § desinunt autem esse tutores150.
Mit sollichin sachen endit sich die vormundeschaft.
Nu wolle<n> wir sagen eyn wenig von der dritten vormundeschaft, vnde dy ist, die eyn elich man obir sien wyp hat; vnde disse vormundeschaft czweit sich mit den ersten. Dissir vormunde darff sines wybes gut nicht vorbademen, als der andere thun mus, <ut> ss li. i ar. xxiiii wo abir sone151, <et> Institu. de satisdacione tutorum et curatorum § non tamen152.
Sie bedorffin ouch der mundelin gut nicht <berechenq''>, alzo ghene mussin thun, <ut> ss li. i ar. xxiii wo die sone153 ver. wo abir154, <et> jn <autt.r'' ut hiir''> quis'' obliga. res minorum se habere <perhibentt''> § si vero155.
Ouch mag man solliche vormunden nicht abeseczen, als man ghenen thut, <ut> Institu. de suspectis tutoribus § novissime156.
Ouch so ist is em nicht not, das er ebenbortig sy, <ut> ss li. i ar. xxiii wo dy sone157, et e. li. ar. lv ab eyn man sinem wibe158. Wenne worumme wen eyn man eyn /B 107v wip nympt, vnde sy yn sien bette trit, so trit sie in sien recht, <ut> ss li. iii ar. xliiii nu vornemet159 ver. der man160. Wenne worumme wenne daz wib deme manne getruwit w(er)t, so nympt er sy vnde alle ir gut in rechte vormundeschaft, <ut> ss li. i ar. xxviii man vnde wip161. Ouch so mag eyn wip ane iris vormunden willen widir iris gutis vorgebin, noch geloben, noch vorkouffen, noch vorsetczin, noch vorkumern, ane ires mannes loube, das er is durch recht dulden durffe. Vnde dis ist darumme, das sie mit eynander vngeczweite gutere habin, <ut> ss li. i ar. xxxiii man vnde wip162, <et> Institu. quibus alienare licet vel non § accidit163, <et> ss li. i ar. xlv also sy eyn wip164 ver. eyn wip165. Wen(ne) worumme sy haben kein geczweiet gut, so das sy gesundert sollen sien, ut ff. pro socio l. ii § is vero166.
Also wir vor gesprochen haben, das kein mundelin thun solle ane sines vormunden volbort, ut Institu. de auctoritate tutorum § auctores autem167, vnde ouch nymmer mag eyn wip ane iris vormunden wille. Sunderlich mehr so mag eyn wip mit nichte irem manne sunderlichs geben, schedelich irem erben, wenne wie eyn vormunde sines mu<n>delins gut, so hat er nicht mehr recht. Dis ist der vormundeschaft schult, wen worumme kein mundelin mag sinen vormunden icht geben, wenne man hette is dauor, das er is lichte mit listen hette irkriget, vnde mit oberigem getwange. Dar gehoret keins zcu, ab is wol vor gehe<ge>ter bang gescheige, js were mit lachendem munde ader mit frolichem antlicze; js ist alles vmmesust, vnde darumme ist die gabe vnnucze. Wenne worumme iczlichir vormunde sal sine mundelin bewaren, daz sy nicht betrogin werdin. Dorumme sal er sie selber ouch nicht betrigen, <ut> Institu. de tutelis § tutores168, <et> in autt. ut hii qui obligare res minorum /B 108r prohibeantur § quid si quis169.
Jr sollit wissin: Das wort ,vormundeschaft‘ ist eyn wort des ammechtis, vnde ist komen vz Romischem rechte, ut Institu. de Atiliano tutore vel eo qui ex lege Iulia vel Ticia dabantur § si in hiis legibus170.
Ouch wist, das eyn vormunde eynu'' vorspreche heist, <ut> ss li. i ar. xlvii alle die vnelich geboren sien171.
Ouch heist eyn vormunde eyn gemeiner vorstender, als eyn burgermeister, <ut> C. de sacrosanctis episcopis l. iubemus172.
Ouch heist eyn vormunde eyn kemphe, <ut> ss li. i ar. xlix spricht eyn gewunt man173.
a rubriziertes et cetera folgt B.b folgendes wenne alz die frauwen unterpunktet B.c -l- mit Einfügungszeichen über der Zeile B.d so L fol. 56vb; si quis B.e so L fol. 56vb; fehlt B.f so L fol. 56vb; litargitici B.g mit Einfügungszeichen über der Zeile B.h so L fol. 57ra; tag B.i mit Einfügungszeichen über der Zeile B.j so L fol. 57ra; li. B.k folgendes sal unterpunktet B.l aus i korrigiert B.m sine B.n folgendes lenh unterpunktet B.o so L fol. 58ra; eyns B.p so L fol. 58ra; Lücke in der Zeile B.q so L fol. 58ra; fehlt B.r rechemunge B.s davor is mus is unterpunktet B.t so L fol. 58rb; fehlt B.u prohi. B.v davor is unterpunktet B.w am Rand B.x davor verschriebenes den unterpunktet und durchgestrichen B.y darüber hat B.z folgendes so unterpunktet B.a' prohi. B.b' so L fol. 58vb; fehlt B.c' so L fol. 58vb; ii B.d' so L fol. 58vb; fehlt B.e'–e' mit Einfügungszeichen rubriziert am Rand B.f' so L fol. 59ra; li. B.g' folgendes erben unterpunktet B.h' davor iris unterpunktet B.i' worumme man vnmundiger kindere gut vorkouffin mag rubriziert am Rand B.j' folgendes das unterpunktet B.k' über -r überflüssige Abkürzung für er B.l' über -r überflüssige Abkürzung für er B.m' so L fol. 59rb; ist B.n' so L fol. 59rb; fehlt B.o' über -r überflüssige Abkürzung für er B.p' davor waren unterpunktet B.q' longe B.r' ab is des vormunden folgt B.s' in- mit Einfügungszeichen über der Zeile B.t' davor alleine unterpunktet B.u' jn welchen sachen man eynen vormunden gibt deme, der eynen hat rubriziert am Rand B.v' ursprünglich stand hatte, -te unterpunktet B.w' unpassendes der mit Einfügungszeichen über der Zeile folgt B.x' davor überflüssiges der B.y' so L fol. 60va; dem B.z' darüber qui B.a'' nicht B.b'' davor vorbaz unterpunktet B.c'' über xxv B.d'' über xxiiii B.e'' so L fol. 61rb; fehlt B.f'' davor ad durchgestrichen B.g'' über -a- überflüssiger Kürzungsstrich B.h'' so L fol. 61rb; veteris B.i'' do saczte folgt B.j'' so L fol. 61rb; Justianus B.k'' doppelt B.l'' dicantur folgt B.m'' davor vnde B.n'' mit Einfügungszeichen über der Zeile B.o'' vnde anders nicht folgt B.p''–p'' über unterpunktetem vorderte adir B.q'' so L fol. 61vb; brechen B.r''–r'' statt dessen verstümmeltes Wort B.s'' davor et B.t'' prohibent B.u'' folgendes gemeiner vorstender unterpunktet B.
1–1Vgl. Ssp.-Landrecht I 22 § 5.
2Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 5 (I 6 § 1) (BG S. 171 Z. 11 – S. 172 Z. 9).
3Dig. 50, 17, 62.
4Dig. 50, 16, 24 (richtig: l. nihil est aliud hereditas).
5Dem Titel nach Dig. 50, 16. – Eine l. interest ist nicht vorhanden.
6Dig. 45, 1, 59.
7Dig. 50, 17, 54.
8Dig. 50, 17, 87, wie in BG.
9Inst. 4, 12, 1 (richtig: § non omnes autem).
10Cod. 9, 47, 22.
11Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 5 (I 6 § 1) (BG S. 172 Z. 10 – S. 173 Z. 5).
12Dig. 50, 17, 206 (richtig: l. iure naturae).
13Inst. 4, 12, 1 (richtig: § non omnes autem).
14Cod. 9, 47, 22.
15Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 5 (I 6 § 1) (BG S. 173 Z. 6–11).
16Inst. 2, 7, 3 letzter Satz.
17Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 5 (I 6 § 1) (BG S. 173 Z. 12–16).
18Inst. 3, 1, 5.
19Cod. 9, 8, 5.
20Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 5 (I 6 § 1) (BG S. 174 Z. 1–6).
21Ssp.-Landrecht I 38 § 1.
22Ssp.-Landrecht I 38 § 2.
23Cod. 9, 49, 7 (richtig: l. si quis).
24Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 5 (I 6 § 1) (BG S. 174 Z. 7–14) sowie Glosse zu Ssp.-Landrecht II 31 (II 31 § 1) (BG S. 722 Z. 9 – S. 723 Z. 3).
25Cod. 9, 50.
26Ssp.-Landrecht II 31 § 1.
27Ssp.-Landrecht II 31 § 1 zweiter Satz.
28Ssp.-Landrecht I 22 § 1.
29Ssp.-Landrecht I 22 § 2 dritter Satz.
30Ssp.-Landrecht III 41 § 1.
31Ssp.-Landrecht III 41 § 4.
32Ssp.-Landrecht I 6 § 2.
33Ssp.-Landrecht I 6 § 2 zweiter Satz.
34Ssp.-Landrecht I 52 § 1.
35Ssp.-Landrecht I 70 § 1.
36Dig. 42, 4, 1.
37Nov. 4, 2.
38Cod. 6, 30, 22 (richtig: l. scimus).
39Cod. 6, 30, 22, 10 (richtig: l. scimus § licentia).
40Cod. 6, 30, 22, 9 (richtig: l. scimus § in computatione).
41Ssp.-Landrecht I 6 § 2.
42Richtig: Ssp.-Landrecht III 38 § 1.
43Richtig: Ssp.-Landrecht III 38 § 5.
44Inst. 1, 13, 2.
45Ssp.-Landrecht I 49.
46Ssp.-Landrecht II 65 § 1.
47Ssp.-Landrecht I 41.
48Inst. 1, 26, 12.
49Inst. 1, 15 pr. (richtig: § quibus autem).
50Dig. 26, 4, 1.
51Inst. 1, 19.
52Inst. 1, 24 pr.
53Dig. 26, 3, 6.
54Inst. 1, 14.
55Ssp.-Landrecht II 58 § 1.
56Inst. 1, 24 pr.
57Ssp.-Landrecht I 23 § 1.
58Ssp.-Landrecht I 23 § 2 zweiter Satz.
59Nov. 72, 8.
60Richtig: Ssp.-Landrecht I 44.
61Dig. 50, 17, 10.
62Inst. 3, 14, 2.
63Vgl. Ssp.-Landrecht II 58 § 2 fünfter Satz. – 25. Mai.
64Ssp.-Landrecht II 58 § 1.
65Ssp.-Landrecht II 44 § 1.
66Ssp.-Landrecht II 44 § 2.
67Nov. 72, 8.
68Inst. 2, 8, 2 achter Satz Mitte (richtig: quodsi aut male).
69Ssp.-Landrecht I 23 § 1.
70Ssp.-Landrecht I 23 § 2 zweiter Satz.
71Ssp.-Landrecht I 23 § 2 zweiter Satz.
72Dig. 46, 6, 4 (richtig: l. non quasi).
73Inst. 1, 24 pr. (richtig: § ne tamen pupillorum).
74Dig. 4, 4, 1.
75Ssp.-Landrecht I 23 § 1.
76Ssp.-Landrecht I 23 § 2 dritter Satz.
77Ssp.-Landrecht I 6 § 2.
78Ssp.-Landrecht I 52 § 1.
79Inst. 2, 8, 2 vierter Satz (richtig: at ex contrario).
80Cod. 5, 71, 6 (richtig: l. minorum)?
81Dig. 27, 9, 5, 9 (richtig: ... § non passim).
82Cod. 5, 37, 22.
83Cod. 1, 2, 21.
84Cod. 5, 37, 28.
85Cod. 5, 37, 28.
86Cod. 5, 72.
87Cod. 5, 71, 1.
88Cod. 5, 71, 16.
89Cod. 4, 38, 14.
90Inst. 2, 6 pr.
91Ssp.-Landrecht I 29.
92Ssp.-Landrecht I 46.
93Richtig: Ssp.-Landrecht I 47 § 1 zweiter Satz.
94Ssp.-Landrecht II 7.
95Ssp.-Landrecht I 42 § 1.
96Ssp.-Landrecht I 42 § 2.
97Richtig: Ssp.-Landrecht I 70 § 1.
98Cod. 5, 71, 16 (richtig: l. si praedium).
99Inst. 3, 19, 9 (richtig: § pupillus).
100Dig. 18, 1, 2.
101Richtig: Dig. 44, 4, 4, 4.
102Inst. 1, 21, 1.
103Ssp.-Landrecht I 46.
104Inst. 1, 21, 3.
105Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 46 (I 47 § 2) (BG S. 350 Z. 14 – S. 352 Z. 9).
106Cod. 5, 36, 5.
107Cod. 5, 36, 4.
108Ssp.-Landrecht I 44.
109Ssp.-Landrecht I 41.
110Richtig: Inst. 1, 14, 3, wie in BG?
111Cod. 5, 36, 2.
112Cod. 5, 36, 3.
113Dig. 26, 1, 15 (richtig: l. si quis tutor).
114Cod. 10, 32, 28.
115Inst. 1, 25, 5.
116Inst. 1, 25, 2.
117Richtig: Inst. 1, 25, 6 (§ sed et propter paupertatem).
118Inst. 1, 25, 7 (richtig: § item propter adversam valetudinem).
119Inst. 1, 25, 11.
120Inst. 1, 25, 13.
121Inst. 1, 25, 13 zweiter Satz.
122Dig. 27, 1.
123Inst. 1, 13, 2.
124Cod. 10, 32, 28.
125Inst. 1, 15, 2.
126Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 40 (I 41) (BG S. 332 Z. 14–17).
127Inst. 1, 26, 3.
128Cod. 5, 43, 6.
129Zum Absatz vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 40 (I 41) (BG S. 333 Z. 4–7).
130Inst. 1, 26, 9 (richtig: § si quis tutor copiam sui non faciat).
131Inst. 1, 26, 12.
132Inst. 1, 23, 3.
133Inst. 1, 23, 5.
134Dig. 26, 10, 4, 2 (richtig: l. hae § quid).
135Inst. 2, 12 pr.
136Zu den nächsten zwölf Absätzen vgl. Glosse zu Ssp.-Landrecht I 41 (I 42 § 1) (BG S. 336 Z. 5–12).
137Inst. 1, 22 pr. dritter Satz gegen Anfang.
138Richtig: Ssp.-Landrecht I 42 § 1.
139Richtig: Ssp.-Landrecht I 42 § 1 letzter Satz.
140Inst. 1, 22 pr. zweiter Satz (richtig: § pubertatem autem veteres quidem non solum ex annis sed etiam ex habitu corporis).
141Inst. 1, 23 pr. (richtig: § masculi puberes et feminae viripotentes).
142Ssp.-Landrecht I 52 § 1.
143Inst. 1, 20, 7.
144Inst. 1, 22.
145Inst. 1, 22, 1 Mitte (richtig: § item si in servitutem).
146Inst. 1, 22, 3.
147Dem Titel nach Inst. 1, 16. – Richtig: Inst. 1, 22, 4.
148Dem Titel nach Inst. 1, 16. – Richtig: Inst. 1, 22, 4.
149Dem Titel nach Inst. 1, 16. – Richtig: Inst. 1, 22, 5 (§ praeterea qui ad certum tempus).
150Dem Titel nach Inst. 1, 16. – Richtig: Inst. 1, 22, 6.
151Richtig: Ssp.-Landrecht I 23 § 1.
152Inst. 1, 24 pr. (richtig: § ne tamen).
153Ssp.-Landrecht I 23 § 1.
154Ssp.-Landrecht I 23 § 2 vorletzter Satz.
155Nov. 72, 4.
156Inst. 1, 26, 12.
157Ssp.-Landrecht I 23 § 1.
158Richtig: Ssp.-Landrecht I 45 § 1.
159Richtig: Ssp.-Landrecht III 45 § 1.
160Richtig: Ssp.-Landrecht III 45 § 3.
161Richtig: Ssp.-Landrecht I 31 § 1.
162Richtig: Ssp.-Landrecht I 31 § 1.
163Inst. 2, 8 pr.
164Ssp.-Landrecht I 45 § 1.
165Ssp.-Landrecht I 45 § 2.
166Dig. 17, 2, 2 und 17, 2, 3 (richtig: l. ii, et l. ea vero).
167Inst. 1, 21 pr. (richtig: § auctoritas autem).
168Inst. 1, 13, 2.
169Nov. 72, 5 (richtig: quod si quis).
170Inst. 1, 20, 3 (richtig: § sed ex his legibus).
171Richtig: Ssp.-Landrecht I 48 § 1.
172Cod. 1, 2, 14.
173Ssp.-Landrecht I 49.